web & mobile DEVELOPER 06 / 2013

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Die aktuellen Ausgabe des “web & mobile DEVELOPER” Magazin 05/2013 enthält einen Artikel zum Handling von Responsive Web Design in TYPO3.

Responsive Webdesign mit TYPO3

Nimmt man die aktuellen Entwicklungen ernst, wird man sicherlich keinen Webauftritt mehr konzipieren und realisieren, der nicht auf den Paradigmen des Responsive Web Design aufbaut. Damit dies aber keine mühsame und fehleranfällige Handarbeit wird, kann man natürlich auch sein CMS der Wahl – hier TYPO3 – für sich arbeiten lassen.

Ich wünsche allen Leser viel Spaß beim Lesen des Artikels und freue mich bereits jetzt auf das zahlreiche Feedback!

Magazin: web & mobile DEVELOPER
Ausgabe: 06 / 2013
Erscheinungsdatum: 10.05.2013
Verlag: Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Website: http://www.webundmobile.de/

re:publica 13 – Tag 3

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In Anspielung an den gestrigen Bericht habe ich eventuell sogar noch Glück gehabt. Wenn Thomas Knüwer in seinem Blog “Indiskretion Ehrensache” sogar das folgende in seinem Blogpost “re:publica 2013: Bunt und schön” schreibt:

“Das Ausmaß uninfomierter, gar hasserfüllter Berichterstattung klassischer Medien hat deutlich abgenommen.”

dann liegt es also daran, dass meine Wahrnehmung einer Berichterstattung noch “sehr frisch” und erwartungslos ist, da es meine erste re:publica war.

Auch der dritte re:publica Tag hatte es wieder in sich. Wieder erwartete den Zuschauer ein Mix aus spannenden und eventuell auch lästigen (aber wahrscheinlich wichtigen Themen) – hier eine Auswahl:

JÖRAN MUUSS – MERHOLZ – x-learning. Warum die Digitale Revolution des Lernens gescheitert ist.

Jöran (der btw. ein begnadeter Redner und Unterhalter ist) zeigt auf, dass es in vielen Bereichen zu einer digitalen Revolution gekommen ist – diese aber offensichtlich vor dem Bereich eLearning einen großen Bogen gemacht hat. Und das obwohl diese Industrie bereits von Anfang an propagiert hat, das Internet vollumfänglich zu nutzen. Heraus kommt dann eine als Sensation verkaufte mediale Begleitung des Versuches eines Gymnasiums, das Abitur per iPad schreiben zu lassen. Selbstverständlich ohne aktivierter Tastatur, den damit könnte man eventuell schneller tippen als jene die das Abitur per Hand schreiben müssen. Also drückt man diesen Schülern einen Eingabestift(!) in die Hand, damit diese auch handschriftlich – nur eben auf Glas anstelle von Papier – letztlich das selbe machen wie zuvor.

FELIX SCHWENZEL – 10 Vorschläge um die Welt zu verbessern

Der Autor und Betreiber von wirres.net zeigt kurzweilig auf, wie andere (z.B. das Buch: 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern) über das Thema Weltverbesserung denken. So soll man z.B. die Schriftart “Century Gothic” verwenden, da diese 30% weniger Tinte als Arial beim Ausdruck braucht. Das soetwas natürlich nicht im Fokus des Titels (und des Autors) sein kann, zeigt sich relativ schnell, als Schwenzel dazu übergeht, die wirklich wichtigen Vorschläge anzugehen.

Ein unbedingt empfehlenswerter Vortrag: http://www.youtube.com/watch?v=ZTejUqHLQXE

DANIEL BRÖCKERHOFF – ”Hast Du das schon getwittert?” – Über Nutzen und Risiken von #openjournalism

Der Vortrag zeigt plakativ, was der Vorteil von #openjournalism ist – also der Strömung, offen in den Dialog mit dem Konsumenten zu treten. Dies geht sogar soweit bis zur Veröffentlichung von Recherche-Ergebnisse und hilft enorm der Zielgruppe relevanten Content zu geben. Zudem erleichtert es auch die Kommunikation mit der Zielgruppe, indem man ganz auf soziale Medien setzt.

DEEF PIRMANSENS, SIMONE STOFFERS – “Das meld ich dem Rundfunkrat!” – Neues aus der öffentlich-rechtlichen Kommentarambulanz

Ein sehr kurzweiliger Vortrag der beiden “Community Manager” Deef Pirmasens von “quer” (BR) und Simone Stoffers von “extra 3″ (NDR) über die beiden Themenfelder:

  • Wie bekomme ich Kommentatoren in die sozialen Medien-Kanäle
  • Und wenn diese da sind, wie sorge ich dafür, dass die Kommentare eine gewissen Qualität haben

Letztlich Basics der “Trollforschung”, aber immer wieder hochinteressant zu sehen, mit welchen Widrigkeiten man rechnen muss und wie man sinnvoll dagegen vor geht.

MATTHIAS BAUER – Richtig essen, richtig schlafen, und lasst die Mate weg: Besser Leben für Geeks

Ansich ein netter und sympatischer Kerl, hat er aber den denkbar undankbarsten Part erwischt. Er wollte (bzw. nach seiner Leidenschaft zu beurteilen auch eventuell “musste”) uns Geeks und Nerds eigentlich alles in Abrede stellen, was irgendwie zu Spaß führen könnte. So ist natürlich Koffein höchst schädlich und sollte dringend von uns gemieden werden. Und weil in “Club Mate” dieses enthalten ist, aber unter anderem auch Zucker, sollen wir auf diesen natürlich verzichten. Und auf Fructose, rohes Fleisch, Brot, Drogen (bzw. nur auf Heroin und Crack), Fett und was weiß ich, was noch alles. Recht hat er – beliebt macht er sich damit nicht

Fazit

Die re:publica ist eine Pflichtveranstaltung, für jeden den die digitale Zukunft in irgendeiner Form interessiert und das sollte jeder mündige Bürger sein, der sich in der Lage fühlt, einen Teil dieser Zukunft auch aktiv mitgestalten zu wollen. Daher: Pflichtermin nächstes Jahr!

Hier finden sich noch alle Videos, die zur Zeit von den einzelnen Sessions vorhanden sind:

http://michaelkreil.github.io/republicavideos/

re:publica 13 – Tag 2

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Der zweite Konferenztag ist üblicherweise auch immer der Tag, nachdem die klassischen Medien alles begutachtet, geschrieben und publiziert haben. In Zeiten wie diesen benötigen diese Medien meist trotzdem mehrere Stunden bis wenige Tage, um alle Eindrücke geordnet zu haben und einen möglichst originellen Artikel darüber verfasst zu haben.

Dabei scheinen aber nicht wenige Medien den wahren Zweck des Publizierens aus den Augen zu verlieren – nämlich den Konsumenten.

SPIEGEL – ONLINE

Der Spiegel scheint die bislang beste und meisten authentische Berichterstattung zu liefern. Unter http://www.spiegel.de/thema/republica/ bzw. http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/republica-2013-a-896417.html kann man zahlreiche  Artikel und Videos abrufen, die ein umfassendes Bild über die re:publica geben. Spiegel online ist zudem auch Medienpartner – daher hat man sich dort offensichtlich sehr mit der Veranstaltung und deren Ziele beschäftigt.

ARD-MORGENMAGAZIN

Die Reporter des ARD-Morgenmagazin bezeichnen die re:publica immer noch als “modernes” Klassentreffen der Bloggerszene und in Folge dessen als “Internet-Messe”. Ich frage mich besorgt, ob die Reporter vor Ort waren und dabei eigentlich hätten feststellen können, dass dort kein “Internet” ausgestellt wird.

DIE WELT

Persönlich hält sich bei mir der Eindruck, dass die Welt entweder nicht kapiert, um was es auf der re:publica wirklich geht oder deren Journalisten eher um eine Selbstdarstellung (inkl. heischender Headlines) bemüht sind, als wirklich Inhalte neutral zu transportieren.

Anders sind Artikel wie Netzgemeinde kämpft um mehr Aufmerksamkeit oder Konferenz re:publica feiert das Netz als Utopie nicht einzuordnen. Grundsätzlich sachlich fachlich recherchiert verzerren diese jedoch teilweise komplett das Bild – hat man am Ende doch das Gefühl, dass nichtmal der Welt-Journalist zu dieser “Netzgemeinde” gehört über die er berichtet.

FAZ

Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung scheint tendentiell eher Redakteure der Offline-Redaktionen zur Konferenz zur Veranstaltung geschickt zu haben. Titel wie Blogger auf Sinnsuche zeigen, dass die Dimension des Internets offensichtlich noch nicht in Frankfurt angekommen ist. So wird vermittelt, dass es letztlich nur um die Probleme von “Bloggern und Internetfreunden” geht – mit “deren” Widrigkeiten wie Piraten, Netzneutralität und Leistungsschutzrecht. Bezeichnend auch, dass die FAZ es noch nicht einmal schafft, den Namen der Konferenz richtig zu schreiben – so wird daraus schnell mal ein “Republica”. Setzen, sechs.

Heise

Auch Heise zeigt sich gewohnt oberflächlich – so wird Sascha Lobos Idee “reclaim.fm” schnell mal im Artikel re:publica: Bobs für Online-Aktivisten in ein “Blogs mögen in Deutschland so an den Rand gedrängt sein…” umgedeutet.

 

Themen vom Dienstag

Es gab aber natürlich auch wieder zahlreiche Themen am Dienstag – hier eine kleine Auswahl davon:

TERESA BÜCKER – Der Montag liebt Dich

Teresa Bücker ist freie Autorin, Bloggerin (FAZ Blog Deus Ex Machina) und ist Referentin für digitale Strategie und soziale Medien bei der SPD-Bundestagsfraktion tätig. Inhalt Ihres Vortrags war die Digitalisierung der Arbeitswelt und der sich daraus ergebenden Probleme im privaten aber auch beruflichen Umfeld – Corporate Social Responsibility (CSR) als Wegweiser in ein zufriedenes Lebensumfeld mit Spielräumen für kreatives Arbeiten und neue Formen der Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung und vielfältige Lebensmodelle.

Das Video zum Vortrag findet sich hier: http://www.youtube.com/watch?v=MpiatFsLE9w&feature=player_embedded

JUTTA ALLMENDINGER – Zeit Geld Familie

Der zweite Vortrag an diesem Tag zum Thema “Arbeit” dreht darum, dass die Grenzen zwischen bezahlter und unbezahlter Zeit mehr und mehr verschwimmen. Zunehmend erledigt man Erwerbsarbeit zu Hause. Und oft wird dann aus bezahlter Arbeit unbezahlte Arbeit.

Und auch hier gibt es einen Vortragslink: http://www.youtube.com/watch?v=yNLR2ykS0Tc&feature=player_embedded

NEIL HARBISSON –  Life with extra Senses – How to become a Cyborg

Neil Harbisson ist farbenblind geboren worden und wollte sich damit nicht abfinden. Da er sehr musikbegabt ist, kam er auf die Idee, Farben in Musik umzusetzen. Zu diesem Zweck hat er einen sogenannten “Eyeborg” erfunden – eine am Kopf installierte Kamera, welche die gescannten Farben in Musik umsetzt, die er Hörgeräte-ähnlich über den Knochen übertragen wahrnimmt. Das Eyborg besteht aus einem Farbsensor, der neben dem Auge angebracht ist, die fokussierte Farbe wird durch einen Sensor wahrgenommen und zu einem am Kopf installierten Chip gesendet, dort werden die Farbfrequenzen in hörbare Frequenzen umgewandelt und ermöglicht Harbisson die Farbe zu interpretieren.

Und auch hier gibt es ein Video zur Session: http://www.youtube.com/watch?v=6hUg48vf0QI&feature=player_embedded

re:publica 13 – Tag 1

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Am ersten Tag einer Konferenz kommt zunächst das unvermeidliche Einchecken. So natürlich auch auf der re:publica – immerhin wollten hier fast 5000 Netzaktivisten Zugang erlangen und das sorgte für Schlangen, die teilweise fast 100m lang waren und bis zur Luckenwalder Strasse reichten . Es sei denn, man kam direkt zur Eröffnung um 8:30 Uhr – so wie ich. Keine Schlange, kein Anstehen und die Prozedur war nach 5 Minuten erledigt.

Zeit genug sich das gewaltige Konferenzgelände in Ruhe vor dem Ansturm anzusehen. Besonders gelungen sind die Aufbauten die allesamt aus weißen beklebten Kartons bestehen. Diese wurden zu Mauern, Hinweistürmen, Tischen, Sesseln und Kunstwerken zusammengestellt. Und auf den Bühnen dienten sie als Stage-Design.

Nach einem ausgiebigen Besuch am Stand von “Aktion Mensch” (http://www.einfach-fuer-alle.de/), auf dem Sven Wolfermann mit einem mobilen Open Device Lab barrierefreie Webseiten und Apps vorstellte und erklärte, ging es weiter in die ersten Sessions.

Aber vorher lohnt es sich für den geneigten Leser, einen der Veranstalter Markus Beckedahl im Interview zum Sinn und Zweck der re:public zu anzusehen: http://www.youtube.com/watch?v=u74FnBUWlrI

Am ersten Tag gab es alleine fast 100 Sessions in 11 Stages zu allen möglichen Internet-Themen. Ich will davon drei herausheben, da diese – meiner Meinung nach – besondere Impulse gesetzt haben.

GUNTER DUECK – Aufruf zum metakulturellen Diskurs

Wer jemals das Vergnügen hatte, Gunter Dueck live zu erleben, weiß, daß es in seine Vorträgen immer sehr philosophisch zur Sache geht. Sicherlich keine leichte Kost, doch immer mit einer Briese Augenzwinkern hält Dueck der Netzgemeinde einen Spiegel vor und zeigt, wohin sich diese entwickeln wird.

Den Vortrag gibt es hier bei Youtube zu sehen – ich kann diesen ausnahmslos empfehlen.

Die Beschreibung auf der re:publica Website fasst gut zusammen, um was es in dem Vortrag wirklich ging:

Die aufkommende Wissensgesellschaft wird in eine neuen Kultur münden, die wir jetzt gestalten sollten. Stattdessen wird jedes Tages-Kleinstdetail wieder und wieder aus verschiedenen alten und neuen Kulturblickwinkeln heraus leidenschaftlich befürwortet oder wutbürgerlich abgelehnt. Frommwunschforderungen werden durch ätzende Mühlen gedreht, Fehler der anderen verachtend shitgestormt. Aus solchen Diskussionen entsteht aber kein Diskurs (eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Ziel eines gemeinsamen Weges). Woran leiden wir? Vielleicht sind wir – jeder für sich – zu sehr Gefangene unserer speziellen Denkkulturen. Diese sollen kurz gezeigt und andiskutiert werden – Aufruf zu einem “Blick aus dem Helikopter”

Der Vortrag polarisiert aber auch sehr, wie ein – meiner Meinung nach teilweise verfehlter – Beitrag der Zeit zeigt: http://www.zeit.de/digital/internet/2013-05/republica-gunter-dueck

Ein Interview gibt es hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=MTsatr52J9o (schaut mal ganz genau bei 3:30 in den Hintergrund *g*)

JÖRG BLUMTRITT – Algorithmen Ethik

Unser digitales Leben ist von Algorithmen durchzogen. Während der Algorithmus nach der Suche einer Primzahl offensichtlich bei den selben Eingangsdaten die immer gleichen Ausgangsdaten liefert und damit offensichtlich völlig unethisch daher kommt, ist dies beispielsweise bei der Bewertung von Staaten über eine Rating-Agentur komplett anders. Der dahinter liegende Algorithmus ist von denjenigen, die diesen einsetzen, mit einer ethischen Wertung versehen worden. Ist dies eine Offenbarung oder etwa doch ein Overkill? Algorithmen und Big Data prägen uns bereits jetzt und noch deutlich mehr in der Zukunft.

Die BigData Datenflut rollt schon jetzt auf uns zu, völlig unausweichlich. Geschäftsprozesse, Transaktionen, Sensoren, Smartphones, Social Mediau.v.a.m – immer neue Datenquellen tun sich auf. Und diese Daten generieren wiederum neue Daten. Die Folge ist exponentielles Wachstum der erstellten und replizierten Daten.

Gewinner dieser Datenflut werden Unternehmen sein, die diese Daten nicht nur sammeln, sondern die Datenflut vor allem kanalisieren, analysieren und richtig für sich interpretieren und nutzen können.

Die hinter der dynamischen Analyse liegenden automatisierten Algorithmen werden stets performanter, aber auch vermehrt intransparenter. Sie fangen an, Prozesse zu steuern und menschliche Entscheidungen zu beeinflussen. Daher muss die gesellschaftspolitische Frage nach der Ethik der Algorithmen gestellt werden  – mehr denn je zuvor.

DIVERSE – Youtube macht die Stars von morgen

Youtube ist der Blog-Chanel der Zukunft für diejenigen die sich auch selbst darstellen wollen. In dieser Podiumsdiskussion kamen sowohl aktive YouTuber mit bis zu 600.000 Abonnenten, wie auch Sender wie mediakraft  zu Wort. Spannend war es anzuhören, wie es zu diesen YouTube-Celebrities gekommen ist und wie diese mit ihren Fans umgehen.

Ein sehr spannender Foliensatz zum Thema (wenn auch aus der Vorgänger-Veranstaltung: YouTube – zwischen Wildwest und Goldgrube) gibt es hier: https://speakerdeck.com/gugelproductions/youtube-zwischen-wildwest-und-goldgrube

SASCHA LOBO – Überraschungsvortrag “Machen!”

Wem gehören eigentlich die Daten, die die Nutzer in die sozialen Netzwerke posten? Sollten diese nicht wieder zurück zu den Usern kommen, die diese erstellt haben? Der bekannte Blogger und Irokesenträger Sascha Lobo hat mit ein paar Freunden ein Werkzeug namens “reclaim.fm” gebastelt, das den Nutzern etwas Macht zurückgeben soll. Dieses wird in WordPress integriert und kopiert dorthin alle einmal versendeten Daten wieder zurück in das eigene Blog.

Das Plugin gibt es ab sofort für WordPress unter der folgenden Adresse: http://www.reclaim.fm/

Sein Motto: “Holt Euch Euer digitales Leben zurück!”

Fazit

Der erste Tag hat alles Erwartungen erfüllt und macht Freude auf mehr. Ich bin sehr gespannt, wie die beiden weiteren Tage verlaufen und welche spannenden Themen auf mich warten. Es zeigt sich aber schon jetzt – es war ein großer Fehler, die letzten 6 Jahre nicht dabei gewesen zu sein.

re:publica 13 – Vorbericht

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Die re:publica 13 findet vom 06.-08. Mai in Berlin unter dem diesjährigen Motto “IN/SIDE/OUT” statt.

Bekanntgeworden als “Blogger-Konferenz” ist die re:publica in ihrem 7. Jahr des Bestehens deutlich mehr als nur das – sie hat sich zu einer festen Institution auch für Businessprofis entwickelt.  Nur hier vernetzen sich Profis mit Idealisten und Hacktivisten aus den Bereichen Politik, Bildung, Ökologie, Design, Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft.

Letztlich geht es um die Vermittlung von Online und Offline in der digitalen Gesellschaft von heute – eben “IN” und “OUT” zu sein. Raus aus dem Netz, rein in die physische Welt – das Ausloten der einen gegen die andere Welt und natürlich letztlich das Aufbrechen der Grenze zwischen der Online- und der Offline-Welt. Was unterscheidet die digitale Gesellschaft von der analogen oder auch genau andersherum – was verbindet beide Welten? Und welche Rolle spielen dabei die sozialen Medien? Die Entwicklung der digitalen Gesellschaft prägt die Lebenswirklichkeit aller Menschen in vielfältiger Weise.

Während 2007 gerade einmal 700 Besucher zur re:publica folgten, sind es in diesem Jahr bereits weit über 5000 Besucher und 350 Referenten aus aller Welt. Damit ist die re:publica die größte Internetkonferenz Europas. Um den Besucheransturm gut abwickeln zu können, findet die Konferenz seit letztem Jahr in der “STATION Berlin” statt, einem Teil des Berlin Dresdener Bahnhofs.

Für die typovision ist es natürlich sehr wichtig, frühzeitig Trends und Impulse aufzuspüren, um so das Bild und die Strömungen der digitalen Gesellschaft möglichst komplett aufzunehmen, zu diskutieren und zu reflektieren. Schließlich basiert unser Leistung im Consulting darauf, der Fortentwicklung immer einen gedanklichen Schritt voraus zu sein. Folgerichtig werden wir natürlich vor Ort sein, um für unsere Kunden neue Visionen formen zu können.

Einige spannende Redner und Themen sind beispielsweise:

  • Gunter Dueck – Aufruf zum metakulturellen Diskurs
  • Mitchell Baker – Das Netz unseres Vertrauens
  • Cyberpunk Express mit Keren Elazari
  • Andreas Schleicher – 21. Century Skills
  • Laurie Penny und der Minirock des Internets
  • Kate Miltner ist srsly fenomenal. Srsly.
  • Ellen Miller. Transparenz und Technologie
  • u.v.a.m.

Links zum Thema: