Kanban Grundlagen – Videotraining

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Kanban – Grundlagen

Praktisches Change-Management für IT-Organisationen

Kaban wird in der IT schon seit 2007 eingesetzt – kurze Zeit später haben wir uns im Pluswerk bereits damit auseinander gesetzt. Mittlerweile setzen wir Kanban sogar flächendeckend in allen Agenturen ein, um unsere Produktionsprozesse – aber auch weitere Prozesse, wie Planung, Konzeption und Kreation – zu verbessern.

 

Anfang dieses Jahres haben wir von video2brain die Chance bekommen, unser Wissen und unsere Erfahrung in diesem Bereich in einem Videotraining zusammenzufassen. Spannend war vor allem für uns, diesen doch sehr Conuslting lastigen Prozess auf das Format Video zu bannen, bei dem es keinen Rückkanal gibt. In persönlichen Gesprächen kann man über Verständnisprobleme oder Bedenken reden – dies ist natürlich hier nicht möglich. Daher haben wir in diesem Training eine allumfassende theoretische Einführung zum Thema Kanban inkl. praktischer Anschauung mit Hilfe eines realen Boards realisiert, die hoffentlich wenig Fragen offen lässt und so den Start mit Kaban im eigenen Unternehmen ermöglicht.

Beschreibung

Die Video-Beschreibung liest sich wie folgt: „Dieses Video-Training richtet sich an Projektmanager und Softwareentwickler, die ihre Produktionsprozesse visualisieren und optimieren wollen. Nach einer Einführung in die Geschichte von Kanban und die Adaption des eigentlich schon recht alten Modells auf die Welt der IT, geht es darum, das Wesen von Kanban und die dahinterliegenden Prinzipien zu verstehen. Sehen Sie auch, wie Sie agile Verfahrensweisen systematisch in Ihrem Unternehmen einführen.“

Inhaltsverzeichnis

Kanban und dieses Video-Training auf einen Blick

  • Zielsetzung des Video-Trainings
  • Was ist Kanban?
  • Überblick über einen Kanban-Prozess
  • Evolutionäres Change-Management

Die Grundlagen: Was ist Kanban und auf welchen Prinzipien beruht es?

  • Geschichtliche Entwicklung von Kanban
  • Kanban in der IT
  • Vorteile von Kanban
  • Theorien hinter Kanban

Vorbereitungen für die Einführung von Kanban

  • Gründe für die Einführung von Kanban
  • Persönliche Reflexion
  • Team-Workshop
  • Stakeholder-Workshop

Kanban einführen

  • Wertschöpfungskette visualisieren
  • Aufgabentypen identifizieren
  • Serviceklassen identifizieren
  • Board zeichnen
  • Aufbau eines Tickets
  • WiP-Limit festlegen
  • Controlling definieren
  • Meetings festlegen
  • Regeln explizit festlegen

Kanban im operativen Betrieb

  • Boardmanager bestimmen
  • Visuelle Kontrolle
  • Daily-Standup-Meeting
  • Weitere Meetings
  • Metriken

Mit Kanban Herausforderungen begegnen: Fehler beseitigen, Remote Teams, Software auswählen und einsetzen

  • Fehler beseitigen
  • Fast Lane Ticket
  • Remote Teams
  • Software einsetzen

Kaizen und Kanban gemeinsam einsetzen

  • Was ist Kaizen?
  • Engpässe umgehen
  • Verschwendung vermeiden
  • Variabilität reduzieren

Kanban profesionell einführen

Das Videotraining wird nur der erste Schritt sein – nun geht es an die Einführung von Kanban in Ihrem Unternehmen. Es müssen zahlreiche Informationen zusammengetragen werden, Entscheidungen müssen gefällt werden und Workshops müssen zielgerichtet durchgeführt werden. Hier werden Sie sicherlich einen erfahrenen Coach benötigen, der diesen Prozess schon zahlreich erfolgreich in verschiedensten Unternehmen durchgeführt hat und weiß, auf was es ankommt.

Sprechen Sie uns daher einfach an, wenn wir Sie bei der Einführung von Kanban in Ihrem Unternehmen unterstützen können – entweder per Telefon an 089 / 130 145 20 oder per Email an patrick.lobacher@pluswerk.ag – wir freuen uns auf Sie!

Videotraining erwerben

Sie können das Videotraining bei video2brain erwerben:

https://www.video2brain.com/de/videotraining/kanban-grundlagen

Ihr Trainer: Patrick Lobacher
Erscheinungsdatum: 18.02.2015
Laufzeit: 2 Std. 16 min

Einzeltraining: € 39,95
oder alle Trainings im Abonnement: ab € 19,95

Auf der Website von video2brain können Sie zudem die ersten drei Videos kostenlos ansehen.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Feedback und wünschen nun viel Spaß mit dem Videotraining!

 

TYPO3 CMS 7.0 – Die Neuerungen

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Alle Neuigkeiten und Änderungen auf 55 Slides

Wie bereits in den letzten 5 Jahren zuvor, habe ich zum Release der neuen TYPO3 CMS Version 7.0 alle Änderungen und Neuigkeiten recherchiert und auf einer handlichen Präsentation zusammengefasst. Diese kann natürlich von jedem kostenlos heruntergeladen und für alle Zwecke verwendet werden.

Ansehen bei Slideshare
Download als PDF

Viel Spaß damit!

(P.S.: Wer die alten Versionen sucht, wird hier fündig)

TYPO3 Neos 1.2.0 – Das Kompendium auf über 360 Seiten

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Am 14.11.2014 wurde die erste Beta-Version von TYPO3 Neos 1.2.0 veröffentlicht – daher habe ich natürlich das TYPO3 Neos Kompendium auch entsprechend aktualisiert. Weitere 30 Seiten sind damit hinzugekommen – mittlerweile ist das Kompendium 360 Seiten stark.

Das ist neu:

  • Aktualisierung auf TYPO3 Neos 1.2.0 beta1
  • Ausführliches Changelog
  • Informationen zu „Vor-Konfigurierte Neos Server bei Amazon Web Services (AWS)“ (Danke an Michael Schams!!)
  • Content-Dimensions / Translations
  • Überarbeitung aller Code-Beispiele auf die aktuelle Version

Download / Slideshare:

Wie immer könnt Ihr Euch  das Kompendium entweder direkt herunterladen oder aber bei Slideshare ansehen:

Download

Slideshare

Viel Spaß mit dem Kompendium!

MobileTech Conference 2014 – Recap

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Vom 01.09.-03.09.2014 fand im nhow Hotel in Berlin die MobileTech Conference 2014 statt. Die von der Software & Support Media Group organisierte Veranstaltung brachte 70 spannende Vorträge von über 60 Speakern für drei Tage zusammen, um nicht nur über die Zukunft der Mobile-Branche zu sprechen, sondern auch um einen Ausblick zum Internet of Things zu wagen. Zu diesem Thema fand parallel die IoT-Conference statt, der ersten im deutschsprachigen Raum.

Mit ihrem plattformübergreifenden Konzept gehört die MobileTech Conference zu den wichtigsten Treffpunkten der Mobile-Branche im deutschsprachigen Raum. Nachhaltige Mobile-Strategien erfordern ein hohes Maß an technischem und strategischem Wissen, und das weit über mobile Devices hinaus. Die MobileTech Conference vermittelt dieses Know-how – praxisrelevant und aktuell.

Warum Responsive Webdesign scheitern muss…

Responsive Webdesign ist aus den Trendcharts auch 2014 nicht vom Thron gestoßen worden. Und so wird sicherlich auch 2015 von dem Hype profitieren. Die technischen Möglichkeiten scheinen nahezu komplett, um dies auch technisch hochwertig umzusetzen. Und trotzdem scheitern eklatant viele RWD-Projekte oder das Ergebnis ist lediglich ein Umsortieren des Contents für verschiedene Geräte.Dies liegt vor allem daran, dass allen Beteiligten der Responsive Webdesign Workflow nicht wirklich bewusst ist. Dieser erfordert ein Umdenken in allen Positionen. Agentur, Freelancer, Kunde, Designer – alle müssen akzeptieren, dass sich der Prozess verändern muss.Und dies ist auch logisch, wenn man sich den RWD-Workflow einmal genauer ansieht. Der Talk geht genau auf diesen Prozess ein, beleuchtet diesen intensiv und zeigt Möglichkeiten für Entscheider, Grafiker aber auch Web-Worker auf, wie man RWD überhaupt vernünftig und ohne Risiko verkauft bekommt, wie man dem Workflow optimal folgt, wie Verträge im RWD-Universum aussehen und wie man seine Abnahme am Ende des Projekts trotzdem optimal hinbekommt.

Hier geht’s zum Vortrag bei Slideshare / Download

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Photo-Credits: Sven Wolfermann

 

Die Zukunft des E-Commerce ist Responsive

Während mittlerweile nahezu kein Relaunch zumindest ohne „RWD-Ready“ Label angegangen wird, ist im Bereich E-Commerce davon noch nicht viel zu sehen. Nahezu jeder Shop-Betreiber, der es sich leisten kann und mag, erstellt vielmehr eine eigene Shop-App oder eine eigene mobil optimierte Version für die verschiedenen Systeme. Denn für komplexe und bildlastige Webshops mit vielen Kategorien sowie Content Elementen stellt der Übergang auf Responsive Webdesign eine erhebliche Herausforderung dar. Aber gerade Responsive Webdesign kann helfen Kosten zu sparen, indem z.B. nicht für jede Plattform eine App gepflegt werden muss. Beispiele aus der Praxis und wie der Workflow darauf angepasst werden kann, zeigen Patrick Lobacher und Sven Wolfermann in ihrer Session.

Hier geht’s zum Vortrag / Download

 

Berichte auf webmagazin.de

Responsive Webdesign für E-Commerce [MTC 2014]

Herausforderung Responsive Webdesign [MobileTech Con 14]

 

SEO-Mythen für Anfänger: Keywords und Titel-Länge

Es gibt (mindestens) zwei SEO-Mythen, die sich offenbar ewig halten, obwohl sie nachweisbar falsch sind: Die Wichtigkeit der Keyword-Tags und eine fixe Angabe zur Länge im Title-Tag.

Das hat natürlich seine Gründe, die auch nachvollziehbar sind:

  1. SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) ist ein sehr komplexes Feld und alles andere wie akademisch belegbar. Sogar das Gegenteil ist richtig: Jeder Suchmaschinen-Anbieter (und davon gibt es nicht so viele, die zudem auch noch relevant sind) hütet seine Ranking-Faktoren als Betriebsgeheimnis. Das ist auch völlig nachvollziehbar – denn einerseits wäre damit das Geschäftsmodell transparent und damit kopierbar und andererseits wäre das Ergebnis manipulierbar. Somit gibt es geschätzt mehrere 100 verschiedene Faktoren und dazugehörige empirische Beobachtungen, wie sich die auf das Ranking auswirken. Da der Mensch damit aber wenig anfangen kann, werden einige dieser Faktoren schlicht als Wahrheit verkauft und im Stille-Post-System durchs Web getragen.
  2. Wissen um SEO ist naturgemäß nur den Spezialisten allgegenwärtig – während derjenige, der SEO nicht als Beruf ausübt, dieses Wissen in anderen Zusammenhängen mitbekommt und sich dann ggf. lebenslang abspeichert. So enthalten zahlreiche Weiterbildungen und Schulungen bis hin zu universitären Ausbildungen SEO-Wissen aus der Konserve. Mit viel Glück ist das dort vermittelte Wissen nur wenige Monate, meist aber mehrere Jahre alt. Und in diesen Jahren hat sich das Internet schlicht verändert. Während man dieses Wissen eigentlich monatlich auf den Prüfstand stellen müsste, bleibt es verhaftet und wird tagtäglich weitergegeben.
  3. Andere machen es doch auch! Dieser klassische Denkfehler (der natürlich nicht nur hier anzutreffen ist) geht einfach davon aus, dass etwas funktionieren muss, weil andere es auch machen. Das ist natürlich kompletter Blödsinn und wird daher hier nicht weiter ausgeführt.

Aber nun zu den Mythen – in der Hoffnung diese zumindest ein wenig ausdünnen zu können.

Keyword-Tags

Das scheint bis heute die SEO-Waffe Nr. 1 zu sein, die offensichtlich in allen Ausbildungsunterlagen steht, die irgendwas mit Internet zu tun hat. Insbesondere lernt das auch jede Marketingfachkraft in der Ausbildung und jeder CEO spätestens über Executive Summaries oder den Blick in die Computer-BILD.

Auch wenn es hart klingt und ganzen Armeen von Online-Redakteuren schmerzhaft vor Augen führt, dass ca. 30% ihrer Arbeit im letzten Jahr hoffungslos umsonst war:

Der Inhalt des Meta-Tags “keyword” wird von Google weder ausgelesen noch ausgewertet. Und das bereits seit mindestens 2009. Offiziell. Punkt!

Gerne mit dann damit argumentiert, dass es ja noch weitere Suchmaschinen gäbe und diese das dann eventuell doch verwenden würden. Auch das ist falsch. Sicher gibt es weitere Suchmaschinenbetreiber – man muss aber die Relation sehen. Ungefähr 91% aller Suchanfragen weltweit läuft momentan über Google. Daneben gibt es Yahoo mit ca. 3% und auch diese verwenden offiziell seit 2009 das Metatags “keyword” nicht mehr. Lediglich Bing (mit ca. 3.5% Marktanteil und dieser liegt nahezu komplett in den USA) gibt an, dass Keywords ein “Signal” zwischen 1000 verwendeten Faktoren seien, aber keinesfall das Ranking beeinflussen würden.

Daher kann es nur eine einzige sinnvolle Reaktion darauf geben:

  1. Ignorieren Sie das Meta-Tag “keywords”
  2. Stecken Sie die bislang dafür  benötigte Zeit lieber in besseren Content
  3. Machen Sie sich frei von der Idee, das ein so komplexer Vorgang wie ein Suchmaschinen-Ranking von ein paar einfachen Worten abhängen, die Sie in ein Feld reinschreiben

Quellen:

Google verwendet das “keywords”-Meta-Tag nicht beim Ranking

http://searchengineland.com/the-meta-keywords-tag-lives-at-bing-why-only-spammers-should-use-it-96874

Yahoo Search No Longer Uses Meta Keywords Tag

Marktanteile der Top 5 Suchmaschinen weltweit (Stand: April 2013)

Länge des Titels

Die Idee, die aus SEO-Sicht hinter dem Seitentitel steht, ist eventuell deutlich schwerer zu verstehen, als dies noch beim Meta-Tag “keywords” der Fall war.

Sicherlich – und da sind sich alle Quellen einig – hat der Titel eines Dokuments einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Ranking. Auch logisch scheint zu sein, dass man dort allerdings nicht unbeschränkt Inhalt reinpacken kann – also muss es eine “magische” Schranke geben, ab wann der Titel dann nicht SEO-Relevant ist.

Halten wir zunächst fest, was als gesichert gilt (wenn auch nicht belegbar!):

  1. Der Titel hat einen Einfluß auf das Ranking
  2. Je weiter vorne ein Begriff im Titel steht, desto relevanter ist er
  3. Google nimmt einen Titel von bis zu 1000 Zeichen auf
  4. In der Anzeige der Suchergebnisse werden ca. 40-150 Zeichen angezeigt

Bereits der dritte Punkt dürfte viele überraschen, denn gängige Regeln scheinen da klar zu widersprechen. So hört man oft die Aussage: “Ein guter Seitentitel hat 65 Zeichen” oder ähnliches. Horden von Analyse-Tools haben an dieser Stelle feste Werte verdrahtet und werfen sofort Fehler, sobald der Titel sich nicht im vorher eingestellten Intervall befindet.

Dies hat sich aber seit Mitte 2012 verändert – leider (oder zum Glück) in eine Richtung, die zumindest bei Google nicht mehr zu einer eindeutig zu nennenden Zahl führt.

Denn neben dem Ranking ist auch die Anzeige im Suchergebnis immer wichtiger. So klicken nicht wenige Menschen lieber auf aussagekräftige Titel, auch wenn diese im Ranking weiter unten stehen. Aussagekräftig ist der Titel, denn dieser wird vom Seitenbetreiber als “Namensschild” angegeben. Also muss dieser Titel in die Anzeige.

Wenn wir uns aber einmal eine typische Anzeige – z.B. für das Suchwort “TYPO3″ ansehen, so fällt hier einiges in der SERP (Search Engine Result Page) auf:

 

Google SERP für die Suchphrase "TYPO3 Agentur München"

Die Längen variiert zwischen 56 und 61 Zeichen. Wählen wir andere Suchwörter so kommen schnell auf 70, 80 oder mehr Zeichen (der Rekord liegt irgendwo bei über 100 zeichen) bzw. sogar auf weniger.

Schnell wird klar  – die Anzeige der Zeichen hat mittlerweile nichts mehr mit einer festen Zeichenanzahl zu tun, sondern damit, wieviele Zeichen in die Gesamtbreite von etwa 468px Breite passen. Verwendet man viele Buchstaben die breiter sind (w,m,x,d,…) so sinkt die Zeichenzahl, verwendet man Buchstaben die schmaler sind (i,j,!,l,j,…) so steigt die Zeichenanzahl. Darüber hinausgehende Zeichen werden abgeschnitten und mit “…” aufgefüllt.

Trotzdem kann man natürlich auch hier ein Handlungsempfehlung aussprechen:

  1. Der Seitentitel sollte kurz, klar und prägnant sein
  2. Bleibt man unter 50 Zeichen ist man für die Anzeige in der SERP auf der sicheren Seite, verwendet man mehr Zeichen, muss man sich im klaren sein, dass abgeschnitten werden könnte
  3. Ein Wert von 60 Zeichen könnte bei gemischten Buchstaben (breite und schmale) ein guter Wert sein
  4. Die wichtigsten Keywords sollten nach vorne gestellt werden, um das Ranking zu erhöhen

Quellen:

In thi till trill little litter fill! | Is it illicitly lil’ lilli! | If I fill ill jill I’ll frill thrill!

Google SERP shows all 117 characters of my Page

Page Title Pixel Meter – maximize characters in the SERP!