pluswerk auf der Meet Magento 2016

mm2016

Die Meet Magento bietet als führende Magento-Fachkonferenz den optimalen Zugang zum Magento-Ökosystem. Hier treffen sich Händler, Entscheider und Meinungsbildner der E-Commerce Szene, sowie Entwickler und Online-Agenturen. Die Eventreihe findet bereits in über 20 verschiedenen Ländern statt, darunter Deutschland, Russland, Brasilien, Japan, Polen und den Niederlanden. Mehr dazu unter www.meet-magento.com.

Die Meet Magento DE ist die einmalige Gelegenheit, sich mit vielen begeisterten Entscheidern und Fachexperten zum Thema Magento und E-Commerce in Deutschland auszutauschen.

Die Meet Magento 2016 findet vom 04.-05.07.2016 im petahotel Leipzig statt.

Daten & Fakten

  • Meet Magento DE: 04.-05. Juli 2016 im pentahotel Leipzig
  • findet seit 2009 statt
  • bereits zum 10. Mal in Leipzig
  • wird offiziell durch Magento Inc. unterstützt
  • jährlicher Rhythmus
  • fand bereits über 20-mal in 19 verschiedenen Ländern statt: meet-magento.com
  • es werden 600 Teilnehmer erwartet
  • bis zu 25 ausstellende Unternehmen
  • offizieller Hashtag: #mm16de

Vortrag von pluswerk auf der Meet Magento 2016

Jaromir Fojcik (Vorstand +Pluswerk AG München) wird am  04.07.2016 um 16:30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Responsive Checkout“ halten. Das Thema ist dabei wie folgt definiert: „Haben Sie gewusst, dass 67% aller Kunden den Bestellprozess abbrechen? Erfahren Sie basierend auf zahlreichen Untersuchungen, Studien sowie Usability Tests, wie Sie die Abbruchquote verringern können und für wiederkehrende Käufer in Ihrem Webshop sorgen.“

https://www.responsive-checkout.com

Shopware 5: Die beste aller Einkaufswelten?

shopware5

Liefert Shopware 5 tatsächlich “Emotional Shopping on any Device”? Und wie gut lassen sich die integrierten “Einkaufswelten” und das “Storytelling”-Feature in der Praxis einsetzen? Sind geräteübergreifende Einkaufserlebnisse tatsächlich so einfach und wirkungsvoll umsetzbar, wie es die Schöppinger Softwareschmiede vollmundig und bildreich verspricht? In diesem Blogbeitrag liefern wir Antworten auf diese und weitere Fragen rund um Shopware 5, das momentan womöglich zukunftsweisendste aller Shopsysteme.

Was genau ist Emotional Shopping?

Hinter dem hierzulande nicht zuletzt durch Shopware 5 virulent gewordenen Buzzword ‘Emotional Shopping’ verbirgt sich ein vielschichtiges Marketingkonzept. Die Idee dahinter ist, dass sich zufriedenere Kunden und höhere Umsätze generieren lassen, wenn der Kaufprozess online wie offline durch gezielt eingesetzte Strategien und Mittel emotional ansprechend gestaltet wird. Dazu gehören das Kreieren einer besonderen Atmosphäre, die Inszenierung von Produkten als Elemente einer erlebbaren Welt und ein informatives, möglicherweise interaktives Angebot, das weit über die bloße Präsentation des Sortiments hinausweist.

Mehr zu diesem spannenden Thema haben wir übrigens in unserem Beitrag zum Emotional Shopping zusammengetragen.

Emotional Shopping on any Device?

Shopware hat den Schritt von der Version 4 zu Shopware 5 als regelrechten Quantensprung inszeniert und dabei weder Kosten noch Mühen gescheut: Kinofilm, Website-Relaunch, Marketing-Tour, Neustart des User Group Programms – und so weiter.

Aber das alles nur wegen der neuen Version eines Shopsystems mit den ihr eigenen Neuerungen und Verbesserungen? Ja, denn die haben es in diesem Fall tatsächlich in sich. Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht, denn neben den üblichen Verbesserungen (Bugfixes, verbesserte Performance, neue kleinere Features) gab es diesmal gleich zwei große Würfe.

Zum einen eine große Neuerung, nämlich den Übergang von Shopware zum Responsive Webdesign (RWD) in Form eines sehr sorgfältig umgesetzten responsiven Default-Themes. Und zum anderen eine umfangreiche Verbesserung durch die Überarbeitung der “Einkaufswelten” und die Integration eines intelligenten “Storytelling” Features.

Sehr wichtig ist dabei: Shopware hat großen Wert darauf gelegt, beide Aspekte – Responsivität und die Emotional Shopping Funktionen – eng miteinander zu verknüpfen. Daher die Losung “Emotional Shopping on any Device”. Aber ist die Bereitstellung eines einfach zu bedienenden Rahmens für das Schaffen von geräteübergreifend wirksamen und intensiven, einzigartigen und emotionalen Einkaufserlebnissen tatsächlich gelungen?

Einkaufswelten in Shopware 5

Der Reihe nach. “Einkaufswelten” gab es in Shopware schon vor der Version 5 – aber für das jüngste Major Release wurde das Feature noch einmal gründlich aufgefrischt. Damit stehen nun beeindruckende Funktionen zur Verfügung, die unkompliziert und übersichtlich vom Adminbereich aus zu steuern sind.

Mit Drag-and-Drop und WYSIWYG, also ganz ohne Kenntnisse in Skriptsprachen, lassen sich mithilfe eines intelligenten Layout-Rasters sehr unkompliziert individuell gestaltete Bereiche schaffen, in denen Kunden Artikel aus dem Shop in einer ansprechenden, lebensnahen Umgebung präsentieren können. Neben weiterführenden Informationen in Textform lassen sich auch weitere Medien – insbesondere hochwertige und stimmungsvolle Bilder einbinden, die für eine besondere und unverwechselbare Atmosphäre sorgen. Dabei genügt es, ein hochauflösendes Bild einmal hochzuladen. Shopware übernimmt das Skalieren für die unterschiedlichen Positionen und Größen in den Grids auf unterschiedlichen Endgeräten dann automatisch.

Damit ist den Schöppingern tatsächlich ein ganz großer Wurf gelungen: ohne Extension stehen Shopbetreibern in Shopware 5 Marketing-Möglichkeiten zur Verfügung, von denen die Anwender anderer Shopsysteme nur träumen können – und dabei fällt das Erstellen und Gestalten der Einkaufswelten auch noch ausgesprochen unkompliziert aus.

Allerdings gilt auch: eine Einkaufswelt ist nicht in ein paar Minuten zusammengeklickt. So leistungsfähig dieses Feature ist, so hoch sind auch die Ansprüche an die gründliche Vorbereitung einer Einkaufswelt. Damit am Ende auch wirklich ein rundum gelungener Rahmen für intensive Einkaufserlebnisse entsteht, muss zuvor allerhand bis ins Detail ausgearbeitet werden.

Eine Einkaufswelt steht und fällt mit der Nutzerführung und will in dieser Hinsicht minutiös geplant sein, denn immerhin soll sie schließlich dazu dienen, Besuchern Teile des Sortiments in einer anregenden und lebensnahen Umgebung zu präsentieren, um sie so zu begeisterten Kunden zu machen.

Auch Layout und Design von Einkaufswelten müssen im Vorfeld genau vorbereitet werden – und zwar für alle gewünschten Endgeräte. Und schließlich gilt es, Bildmaterial und gegebenenfalls andere Medien in hervorragender Qualität zu beschaffen oder zu produzieren, damit die Besucher auch wirklich gern und tief in die Einkaufswelt eintauchen.

Das heißt unterm Strich: Shopbetreiber können Einkaufswelten dank den großartigen Features von Shopware in jedem Fall problemlos pflegen, erweitern und verändern. Aber zumindest für die Konzeptionsphase werden viele trotzdem noch die Dienste einer in Shopware, Marketing und Design versierten Agentur in Anspruch nehmen müssen.

Storytelling mit Shopware 5

Vollkommen neu in Shopware 5 ist das Storytelling-Feature in Shopware 5. Es ähnelt in vielerlei Hinsicht den Einkaufswelten und ermöglicht – so wird es auch im Adminbereich abgebildet – in gewisser Weise das Erstellen einer ganz besonderen Art von Einkaufswelten.

Mithilfe dieses Features können Kunden über aufeinander folgende Abschnitte auf kleine Reisen durch den Shop und sein Sortiment mitgenommen werden. So lassen sich aus Anwendungsbeispielen, emotionalen Elementen, relevanten Informationen und anderem mehr unterhaltsame und spannende “Stories” knüpfen, Geschichten erzählen, die fesselnde Einkaufserlebnisse ermöglichen.

Über sogenannte Sideviews lassen sich durch Klicks oder Gesten auf ein Bild diejenigen Produkte anzeigen, die darin thematisiert werden – und zwar innerhalb der Einkaufswelt beziehungsweise Story und ohne Wechsel in die eigentliche Shop-Ansicht. Und wer mehr Informationen zu einem Produkt wünscht, klickt oder toucht es an und erhält in einem Quickview die gewünschten Einblicke inmitten der emotional ansprechenden Umgebung, so dass er in der erzählten Geschichte anschließend nahtlos fortfahren kann.

Das ermöglicht Storytelling (mehr zu diesem spannenden Marketing-Konzept in unserem Blog-Beitrag zum Thema) par excellence – und zwar responsiv, denn auch das Storytelling Feature in Shopware 5 ist natürlich geräteübergreifend einsetzbar. Aber konzeptionell stellt es Shopbetreiber vor dieselben hohen Anforderungen wie die Einkaufswelten und wird es für Onlineshops ohne eigene Design- und Marketing-Abteilung ebenfalls nötig machen, eine Agentur für die Erarbeitung eines rundum stimmigen Rahmens mit ins Boot zu holen.

Sehr ärgerlich für die Nutzer der Open Source Variante von Shopware 5 ist, dass das Storytelling “Advanced Feature” und daher nicht in der Shopware 5 Community Edition enthalten ist. Für die Nutzer der kostenpflichtigen Editionen ist es aber ein sehr leistungsfähiges Instrument, für das Shopware ein umfangreiches How To: Storytelling mit Shopware 5 bereitgestellt hat.

Shopware 5 und RWD

Was die Umsetzung des Responsive Webdesign Ansatzes betrifft, ist den Machern von Shopware 5 ein weiterer großer Wurf gelungen. Das neue responsive Default-Theme ist ausgesprochen clean und in zeitgemäßem Flat-Design gehalten. Daher kann es für eigene Entwürfe sehr unkompliziert angepasst werden.

Zudem ist es technisch sehr sauber umgesetzt worden, so dass Entwickler gleich loslegen können – und nicht erst herstellerseitige Schnitzer und Ungereimtheiten ausbügeln müssen. Die Usability auf mobilen Endgeräten fällt tatsächlich so gut aus, wie versprochen: Off-Canvas-Menüs, für Touchgesten optimierte Bedienelemente, fingerfreundliche Buttons, Galerien mit Pinch-to-Zoom und Slider mit Momentum Scrolling sind in Shopware 5 schon standardmäßig an Bord und funktionieren so, wie man es sich vorstellt. Großartig gelungen ist die Umsetzung des RWD-Konzeptes im Adminbereich – insbesondere in der Verwaltung von Einkaufswelten und Storytelling, die sich übersichtlich und unkompliziert für mobile Endgeräte anpassen lassen. “Emotional Shopping on any Device” ist also tatsächlich nicht zu viel versprochen.

Fazit: Das leistet Shopware wirklich

Vor, zum und nach dem Release von Shopware 5 haben die Schöppinger den Mund sehr voll genommen und in der E-Commerce-Szene für reichlich Wirbel gesorgt. Und bei der intensiveren Auseinandersetzung mit der neuen Version des Systems zeigt sich: die große Show war alles andere als viel Lärm um nichts.

Mit Shopware 5 wurde eine E-Commerce-Plattform vorgestellt, die hervorragende Lösungen für die zentralen Probleme der Branche bereithält: ein grundsolides, sehr sauber umgesetztes RWD-Konzept für geräteübergreifende Umsätze im Mobile-Commerce, tief integrierte und sehr leistungsfähige Funktionen für elaboriertes Emotional Shopping mithlfe von Einkaufswelten und Storytelling, onpage-optimierte Templates, umfangreiche eingebaute SEO- und weitere Marketing-Funktionen, eine verbesserte Code-Basis, gute Out-of-the-box-Performance und natürlich alles was sonst zu einem Shopsystem dazugehört, etwa ein reichhaltiges Ökosystem mit nützlichen Erweiterungen. Shopware 5 setzt Maßstäbe und liefert Shopbetreibern genau die Werkzeuge, die sie in einem immer härter werdenden Marktumfeld benötigen.

Emotional Shopping: Kunden online begeistern

Emotional-Shopping

Wie behauptet sich ein Onlineshop inmitten eines immer härter ausgetragenen Wettbewerbs? Der Preiskampf im E-Commerce ist angesichts der Branchen-Schwergewichte – insbesondere Amazon – immer schnell entschieden. Doch auch online gilt: Es zählt nicht nur der Preis allein. Zwar ist Onlineshopping durchaus nicht dasselbe wie das Einkaufen in begehbaren Geschäften – aber die Unterschiede fallen auch wieder nicht so grundlegend aus, wie manchmal behauptet wird. Denn Kaufentscheidungen haben sehr, sehr viel mit Emotionen zu tun. Und das gilt offline wie online.

Shopping = 70% Bauch + 30% Kopf

Immer wieder wird in der Marketing-Szene daran erinnert, dass 70 Prozent aller Kaufentscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen werden. Und an diesen 70 Prozent arbeitet sich die Branche seit jeher mit allen Tricks ab. Rund um die emotionale Komponente des Konsums wird ein beachtlicher Aufwand getrieben.

Das Buhlen um die Gunst der Käufer läuft fast ausschließlich auf emotionaler Ebene ab. Rational ausschlaggebende Elemente wie Preise, Features oder Inhaltsstoffe spielen in der Werbung keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Selbst wenn sie explizit erwähnt werden, geschieht dies innerhalb eines auf emotionale Wirkung angelegten Rahmens.

Auf den Verkaufsflächen des stationären Handels ist die ästhetisch-emotionale Beeinflussung der Kunden längst angekommen. Das hat dazu geführt, dass aufwendig designte Werbewelten aus den Schaufenstern bis ins Innere der Ladengeschäfte ausgedehnt, gestalterische Gesamtkonzepte bis ins Detail ausgearbeitet wurden und sehr viel Aufwand getrieben wird, um einmalige Einkaufserlebnisse zu kreieren. – Und online?

Emotional Onlineshopping?

Auch beim Emotional Shopping im Internet geht es darum, die in einem Onlineshop zur Verfügung stehende – aus Pixeln beziehungsweise wenigen Quadratzentimetern bestehende – Fläche zu einem ansprechenden “Rahmen” für das Einkaufen zu machen. Auf diese Weise kann man bestimmte, Ambiente und Stimmung prägende Aspekte hervortreten lassen und gezielt anregende Impulse und Kaufanreize setzen.

Das einmal geweckte Interesse eines Nutzers kann zudem durch interaktive Beratung oder andere Angebote regelrecht gefesselt werden. Doch im Online-Bereich wird nach wie vor in vielen Shops nicht viel emotional Anregendes geboten. Das gute Bauchgefühl, was in einem Ladengeschäft vielleicht schon durch die Musik oder das Ambiente entstanden wäre, müssen die Kunden online zumeist selbst mitbringen und nach dem Checkout von einem Einkaufserlebnis zu sprechen, wäre in den allermeisten Fällen ziemlich übertrieben.

Möglichkeiten und Grenzen

Was aber müssen Online-Händler tun? Die besonderen Qualitäten von Offline-Kauferlebnissen im Shop abbilden! – so lautet die oft gegebene, griffige und zunächst ja auch durchaus einleuchtende Antwort. Aber bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass diese Formel die Dinge dann doch etwas zu einfach aussehen lässt.

Sicherlich gilt es, sich bestimmte Aspekte aus dem stationären Geschäft online in veränderter Form zunutze zu machen. Aber es ist und bleibt ein grundlegender Unterschied zwischen den jeweiligen Möglichkeiten bestehen. Viele Aspekte des Emotional Shopping bleiben schlichtweg dem Offline-Bereich vorbehalten (etwa der unmittelbare persönliche Kontakt, ausgeklügeltes Geruchsdesign oder die Möglichkeit, neue Schuhe gleich anzubehalten) – andere Kniffe dagegen sind nur online möglich.

Gezielt positive Emotionen wecken…

Humor ist eine sehr direkte – in manchen Zusammenhängen allerdings eine allzu direkte Art und Weise, Emotionen zu wecken. Wem es gelingt seine Kunden an der passenden Stelle zum Lachen zu bringen, der sorgt damit unmittelbar für gute Kauflaune. Aber viele Komponenten für gelingendes Emotional Shopping funktionieren eher indirekt.

Damit die oftmals sehr subtile Beeinflussung von Emotionen der Käufer gelingen kann, ist nicht zuletzt eines sehr wichtig: direkte Kaufargumente wie besondere Eigenschaften eines Produkts sollten gerade nicht auf den ersten Blick explizit dargestellt werden, da Kunden damit unweigerlich auf eine rationale Ebene geführt werden.

Es geht vielmehr darum, Produkte geschickt und wirkkräftig zu inszenieren. Bilder spielen hierfür eine ganz wichtige Rolle – und zwar nicht bloße Bilder der Produkte, sondern Bilder, die für eine bestimmte Atmosphäre sorgen, die eine gewünschte Stimmung entstehen lassen oder auf denen ein Produkt in einen über die beschreibbaren Produkteingenschaften hinausweisenden Kontext eingebettet ist.

Eine Armbanduhr ist beispielsweise noch weit mehr als ein modischer Zeitmesser, wenn sie am sonnengebräunten, lässig um weibliche Hüften gelegten Arm eines Mannes inmitten eines Urlaubsparadieses zu sehen ist. Auch Bewegtbilder können – insbesondere in Verbindung mit Musik – eine enorme emotionale Wirkung erzielen.

Ganz wichtig ist aber: visuelle und audiovisuelle Inhalte müssen von hervorragender Qualität sein, wenn sie anspruchsvolle Kunden überzeugen sollen. Zudem wirken nur vereinzelt im Shop auftauchende Gestaltungselemente schnell verloren und entfalten so nicht die intendierte Wirkung, während erst eine zusammenhängende und durchkomponierte Einkaufswelt echtes Emotional Shopping ermöglicht. Wie wirkungsvoll die geschickte Verknüpfung von einzelnen Elementen zu ausgeklügelten Marketing-Komplexen sein kann, lässt sich in unserem Beitrag zum Storytelling nachlesen.

…und negative Emotionen vermeiden

Wer bei seinen Kunden erfolgreich positive Emotionen weckt und zugleich an anderer Stelle für Enttäuschung und Ärger sorgt, hat am Ende nichts gewonnen. Daher heißt Emotional Shopping in der Praxis nicht zuletzt: negative Emotionen vermeiden. Und hier schlägt die große Stunde der Usability.

Ein Shop muss nicht nur schön, übersichtlich und auf allen Endgeräten gut zu bedienen sein – er muss auch schnell sein. Ein langsamer Shop mit hakeliger Bedienung, der auf jedem Bildschirm eine Breite von 1080 Pixeln hat, generiert genervte Kunden und sorgt vor allem für “Emotional Bouncing”.

Der Einsatz von Recommendation Engines, die personalisierte Vorschläge unterbreiten, ist zwar prinzipiell auch unter den Gesichtspunkten des Emotional Shopping durchaus anzuraten. Aber hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt: Wer seine Kunden auf Schritt und Klick mit umfangreichen Paletten immer neuer Vorschläge bombardiert, überfordert und verärgert sie mit ziemlicher Sicherheit. Und auch umfangreiche Filternavigationen und komplex-verästelte Kategoriebäume können das schönste Einkaufserlebnis zunichte machen: leere Ergebnislisten und Suchirrgärten sind so ansprechend wie leere Regale.

Was für Shopbetreiber konkret zu tun ist?

Mittlerweile sind auch die Hersteller von Shopsoftware auf die sich aus der Funktionalität ihrer Produkte ergebenden strukturellen Aporien der Nutzerführung aufmerksam geworden, haben darauf reagiert und arbeiten an neuen Funktionen für emotionaleres Onlineshopping.

Die Nase vorn hat dabei derzeit eindeutig Shopware 5. Die aktuelle Version des in Schöppingen entwickelten Shopsystems wurde der Öffentlichekeit nicht von ungefähr mit großem Marketingaufwand und unter der vollmundigen Losung “Emotional Shopping on any Device” vorgestellt. In Shopware 5 wurden responsive Webdesign (RWD) und ein ausgeklügeltes Emotional Shopping Konzept in Form von Einkaufswelten und Storytelling-Funktionalitäten tief in das System integriert.

Aber plattformübergreifend gilt: Ein Onlineshop, in dem ein umfassendes Emotional Shopping Konzept umgesetzt wurde, bietet nicht einfach Produkte an. Er ermöglicht schöne, interessante – vielleicht gar berauschende Einkaufserlebnisse. Allerdings lassen sich nicht mit jedem Sortiment, nicht in jeder Zielgruppe mit der gleichen Intensität – und schon gar nicht auf dieselbe Art und Weise – Emotionen wecken.

Daher ist es auch nicht möglich, allgemeingültigen Patentrezepte oder Checklisten anzuführen. Aber es lässt sich sagen, dass eine zentrale Voraussetzung für gelingendes Emotional Shopping darin besteht, dass man seine Kunden genau kennt und das Gesamtkonzept sehr gezielt auf sie abstimmt. Das jeweilige Shopsystem ist dabei nur Mittel zum Zweck. Aber da es mit dem Einbinden von ein paar schönen Bildern und ansprechenden Texten nicht getan sein wird, sollte die technische Infrastruktur für die Umsetzung eines Emotional Shopping Konzeptes unbedingt sehr umsichtig ausgewählt und an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

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Best-of Innovationspreis-IT 2015: Responsive Checkout

innovationspreis2015

Mit Responsive Checkout, einer ausgereiften Lösung für die umfassende Konversionsoptimierung von Onlineshops, ist pluswerk auf der E-Commerce-Bestenliste beim Innovationspreis-IT 2015 der Initiative Mittelstand vertreten. Damit würdigt die Fachjury das herausragende innovative Potential des breit aufgestellten Services zur signifikanten Verbesserung der Usability in Bestell- und Bezahlvorgängen im E-Commerce. Für das pluswerk Projektteam hinter Responsive Checkout ist das ein schöner Erfolg mit diesem noch jungen Produkt. Aber die Strategen, Entwickler und Designer um Jaromir Fojcik von pluswerk München haben mit dem ambitionierten Service noch viel vor. “Responsive Webdesign ist nicht einfach gerade in Mode – es ist die Zukunft”, ist Fojcik überzeugt und fügt hinzu: “Die Menschen erwarten nicht nur, dass sie mit ihrem Smartphone shoppen können. Sie tun es ganz einfach. Wer seinen Shop nicht an diese neue Herausforderung anpasst, wird ohne Zweifel über kurz oder lang scheitern. Wir wollen Shopbetreiber fit für die Zukunft im E-Commerce machen”

Bestechend Smart: Responsive Checkout

Mit Responsive Checkout hat pluswerk eine Lösung vorgelegt, die weit mehr bietet als eine bessere Darstellung von Onlineshops auf mobilen Endgeräten. Der modular aufgebaute Service umfasst zahlreiche Anpassungen und Verbesserungen, die auf unterschiedlichsten Ebenen ansetzen und die User-Experience von Online-Kunden in mehrfacher Hinsicht signifikant verbessern. Das Ergebnis sind übersichtliche, intuitiv zu bedienende, geräteunabhängige und schnell abzuschließende Bestell- und Bezahlvorgänge.

Breit angelegte Optimierung

Zwar ist Responsive Checkout primär für mobile Endgeräte (insbesondere die immer umsatzträchtigeren) Smartphones konzipiert – aber auch Kunden an großen Bildschirmen profitieren von den zahlreichen Verbesserungen, die der Service umfasst: minimalistisches, auf allen Bildschirmen übersichtlich darstellbares Design, zeitgemäßes One-Page-Layout, für Touchscreens optimierte Schriftgrößen und Schaltflächen, intelligente Validierung und Automatisierung von Eingabefeldern sowie schnelle und sichere Payment-Lösungen machen Onlineshopping so komfortabel wie irgend möglich. Und das auf allen Geräten und in allen Lebenslagen.

Im Ergebnis: Win-Win-Situation

Bei der Konzeption und Umsetzung des Responsive Checkout stand die signifikante Verbesserung der User-Experience im Fokus. “Wer seinen Nutzern ein perfektes Einkaufserlebnis bietet, schlägt gleich drei Fliegen mit einer Klappe”, so Fojcik, “die Absprungrate sinkt, mit der Konversionsrate steigen die Umsätze – und rundum zufriedene Kunden kommen erfahrungsgemäß gerne wieder.” Mit Responsive Checkout können Shopbetreiber sicherstellen, dass Kunden immer wieder hervorragende Einkaufserlebnisse haben. Ganz egal, mit welchem Gerät sie sich gerade in ihr Kundenkonto einloggen.

Renommiert und begehrt: Der Innovationspreis-IT

Über die Platzierung auf der E-Commerce Bestenliste beim Innovationspreis-IT 2015 freut sich Jaromir Fojcik sehr: “In diesem so ambitionierten wie ausgereiften Produkt steckt enorm viel Know-how”, sagt er und fügt hinzu: “Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem innovativen Ansatz die Jury überzeugen konnten.” Der seit 2004 in jedem Jahr vergebene Innovationspreis-IT ist schon seit Langem eine feste Größe im IT-Mittelstand der DACH-Region und erfreut sich über eine große Zahl von Teilnehmern und ein sehr hohes qualitatives Niveau. In seiner mittlerweile zwölften Auflage wird er 2015 an insgesamt 60 Preisträger verliehen. Dazu zählen die Erstplatzierten der 41 Kategorien und je ein Preisträger aus den 16 Bundesländern sowie zwei mit Sonderauszeichnungen geehrte Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz. Den Preisträgern winken umfangreiche Marketingleistungen durch den Verlag Huber für Neue Medien, die treibende Kraft hinter der Initiative Mittelstand, die den Innovationspreis-IT alljährlich verleiht. Die Schirmherrschaft für den Innovationspreis-IT 2015 übernimmt Microsoft. Die diesjährigen Sieger wurden am 16. März auf der CeBIT geehrt, und die IT-Bestenlisten für E-Commerce und die 40 weiteren Kategorien werden am 1. April veröffentlicht.

 

Website: Responsive Checkout

Website: Innovationspreis-IT