Recap: DWX16 – Developer Week 2016 in Nürnberg

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Jurgen Appelo, Experte für Agile und DevOps und einer der besten Speaker zum Thema Führung, eröffnete am 20. Juni 2016 die diesjährige DWX – Developer Week, eine von Europas führenden unabhängigen Entwicklerkonferenzen am Veranstaltungsort Nürnberg.

Als neuer Programmschwerpunkt des Konferenzprogramms wurde in diesem Jahr das Thema Organisationstechniken weiter ausgebaut und zusätzlich zu Agile ein ganzer Track zum Thema DevOps aufgenommen. Praxiswissen hautnah erhalten Kongressteilnehmer zudem im neuen Workshop-Format DevSession. Erstmals mit im Programm ist das Thema Industry 4.0, dem der Kongress eine gesamte Vortragsreihe gewidmet hat.

Die DWX – Developer Week fand vom 20.-23. Juni 2016 auf dem Messegelände in Nürnberg statt.

Patrick Lobacher im Advisory Board

Der Vorstandsvorsitzende der +Pluswerk AG ist zum vierten Mal in Folge im Advisory Board der Veranstaltung und berät in dieser Funktion des Programm-Commitee zu den Themen „Responsive Webdesign“ und „Industrie 4.0“. Zu diesen Themen konnten spannende Speaker und Vorträge gewonnen werden, die allumfassend über alle Aspekte berichten konnten.

Vortrag: Innovationsmotoren für IoT

Am 20.06.2016 um 14:15 Uhr hat Patrick Lobacher den Vortrag „Innovationsmotoren für IoT“ gehalten, der großen Anklang fand. Das Thema war dabei wie folgt definiert:

Das Internet der Dinge ist ein aufstrebender Markt mit einem Volumen von geschätzt 2,3 Billionen US-Dollar. Damit besitzt es ein enormes Potenzial im Hinblick auf die Neudefinition des Lebensstils für die nächste Generation. Technologieführer und Nischenanbieter im Bereich IoT suchen daher unermüdlich nach Anwendungsfällen, die das Leben besser machen werden. In Anbetracht dessen, dass sich das Internet der Dinge auf dem Höhepunkt im Gartner Hype Cycle befindet, ist es ein perfekter Nährboden für Innovationen. Damit aber Innovationsfindung nicht dem Zufall überlassen wird, sollte man eine strukturierte Herangehensweise dafür verwenden. Hier kommen Methoden wie Design Thinking, Empathy Design, Ideation, Rapid Prototyping, Lean Startup, o. a. ins Spiel, die wir uns genauer ansehen werden.


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Vortrag: Atomic Design – Frontend und Design im RWD-Zeitalter

Am 22.06.2016 um 10:30 Uhr hat Patrick Lobacher den Vortrag „Atomic Design – Frontend und Design im RWD-Zeitalter“ gehalten. Das Thema war dabei wie folgt definiert:

Der klassische Designprozess kommt im RWD-Zeitalter an die Grenzen. Der RWD-Workflow fordert eine iterative und inkrementelle Herangehensweise an Design und das daraus entstehende Frontend, welches als Prototyp früh zu Verfügung stehen soll. Atomic Design ist ein sinnvoller und erprobter Ansatz, um dies zu realisieren. Der Vortrag geht dazu auf alle Aspekte von Atomic Design ausführlich ein und zeigt anhand eines Praxisbeispiels die konkrete Umsetzung.


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Video: MUK im Gespräch mit Patrick Lobacher

Fast vierzig Studierende des Studiengangs „Multimedia und Kommunikation“ (=MUK) der Hochschule Ansbach waren mit Prof. Dr. Helmut Roderus und Dipl.Ing. M.A. Harald Rabenstein auf der Developer Week 2016 in Nürnberg unterwegs.

Helmut Roderus nutzte die Chance und lud Patrick Lobacher zu einem kurzen Interview über die digitale Transformation ein:

 

pluswerk auf der webinale / IPC 2016

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Am 29.05. – 02.06.2016 fand in Berlin die webinale 2016 sowie die International PHP Conference 2016 statt.

Die webinale ist die Konferenz für digitale Professionals, Trendsetter und Macher im World Wide Web – sie ist die optimale Crossover-Plattform für Wissensvermittlung, Inspiration sowie Erfahrungsaustausch über alle Branchen hinweg.

Die International PHP Conference ist weltweit die erste PHP-Konferenz und steht seit mehr als einer Dekade für pragmatisches Know-How im PHP- und Webumfeld. Auf der IPC treffen sich regelmäßig international anerkannte Experten aus der PHP-Industrie mit den PHP-Anwendern und -Entwicklern aus großen und kleinen Unternehmen.

pluswerk Vorträge

Wir hatten dieses Jahr die Ehre, gleich mit zwei spannenden Vorträgen von Patrick Lobacher vertreten gewesen zu sein.

 

Atomic Design – Die Einheit von 
Frontend und Design im RWD-Zeitalter

30.Mai 2016 | 14:00 – 14:45 Uhr

Der klassische Designprozess kommt im RWD-Zeitalter an die Grenzen. Der RWD-Workflow fordert eine iterative und inkrementelle Herangehensweise an Design und das daraus entstehende Frontend, das als Prototyp früh zu Verfügung stehen soll. Atomic Design ist ein sinnvoller und erprobter Ansatz, um dies zu realisieren. Der Vortrag geht dazu auf alle Aspekte von Atomic Design ausführlich ein und zeigt anhand eines Praxisbeispiels die konkrete Umsetzung.


 

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Innovationsmotor Design Thinking

31.Mai 2016 | 16:45 – 17:30
Auf der Suche nach Innovationen werden viele Wege gegangen, von denen nicht alle wirklich zielgerichtet sind, sondern oft den Zufall als Freund haben. Design Thinking ist dabei ein vielversprechender und vor allem ganzheitlicher Ansatz, der das systematische Produzieren von Innovationen möglich macht und fördert. Und dabei steht noch nicht einmal zwingend eine Produktentwicklung im Vordergrund. Auch Managementprozesse lassen sich mit Design Thinking verbessern. Neben den theoretischen Grundlagen steht vor allem auch die Praxis im Vordergrund des kurzweiligen Vortrags.


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Rückblick Personalkongress IT 2016

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Mit Digital Excellence in die neue Arbeitswelt

Rückblick Personalkongress IT 2016

Datum: 13.04.2016 / Ort: hbw Haus der Bayerischen Wirtschaft München

Mit der Digitalisierung verändert sich die Form der Zusammenarbeit in Organisationen von Grund auf. Neue Möglichkeiten zur Mitsprache und Beteiligung der Mitarbeiter stellen hierarchische Strukturen, Macht und Herrschaftswissen permanent auf den Prüfstand. Auf dem Personalkongress IT wurden von erfahrenen Praktikern die aktuellen Herausforderungen an den Personalbereich vorgestellt und diskutiert. Experten berichteten über die Digitalen Trends und Innovationen in der Arbeitswelt. Der Spannungsbogen bei den Vorträgen reichte von der Kulturentwicklung mit Unterstützung digitaler Technologie über die Bewerberansprache im Haifischbecken München bis hin zu Praxisbeispielen für Kommunikation und Mitarbeiterbeteiligung via Unternehmens-WIKI. Die Teilnehmer tauschten sich zu virtuellen Kooperationen und die wichtigsten Trends im Kontext von demografischem und digitalem Wandel aus. Die Kongressbesucher erhielten vielfältige Anregungen, um mit Digital Excellence die neue Arbeitswelt zu gestalten.

Agile und Moderne Mitarbeiterführung mit Hilfe von OKR (Objectives & Key Results)

Das pluswerk war mit der Business Unit pluswerk:okr (http://okr-beratung.de) als Aussteller auf dem Kongress vertreten. Das Thema „Agile & Moderne Mitarbeiterführung“ ist gerade in Zeiten der Digitalisierung bzw. digitalen Transformation der Unternehmen extrem wichtig. Während zwar punktuelle Ansätze bei vielen Unternehmen existieren (wie z.B. New Work, Soziokratie, Management 3.0, u.v.a.m) – fehlt dennoch ein Rahmenübergreifendes Framework zur Zielvereinbarung und Führung. Die Antwort darauf ist das bei Google, LinkedIn, Intel, Zalando, Red Bull & Co. seit Jahrzenten erprobte (Digital) Leadership Framework „OKR“ (Objectives & Key Results).

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Auch wenn der Name OKR noch nicht in aller Munde ist, waren alle Teilnehmer begeistert von dieser einfachen, wirkungsvollen und vor allem innovativen Methode um auch in Zeiten der Digitalisierung adäquat und zielgerichtet zu führen.

Wir haben zahlreiche spannende Gespräche mit nahmhaften Firmen und Konzernen geführt und freuen uns darauf, diese zum Thema OKR beraten und bei der Einführung begleiten zu können.

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Vorträge

Digitalisierung in der Arbeitswelt – Herausforderungen für den HR-Bereich
Birgit Isenmann, Zentralabteilung Personalgrundsatzfragen, Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Trends und Innovationen in der Arbeitswelt
Dr. Marco Chodora, Leiter ServiceCenter Arbeitswissenschaft, bayme vbm, München

Moderne Kommunikationslösungen – ein strategischer Differenzierungsfaktor
Horst Kirchner, Principle Consultant, ICB GmbH, München

One Apple a day keeps paper away – Kulturentwicklung in der Hotellerie mit Unterstützung digitaler Technologie
Nicole Kobjoll, Geschäftsführerin, Hotel Schindlerhof, Nürnberg

Von der Bewerberansprache bis Alumni – Im Haifischbecken München IT Spezialisten gewinnen und binden
Volker Maiborn, Geschäftsführender Gesellschafter, Maiborn Wolff GmbH, München

Praxisbeispiel für Kommunikation und Mitarbeiterbeteiligung via Unternehmens-WIKI
Daniela Hofmann, Öffentlichkeitsbeauftragte, Integra-Soziale Dienste

(c) hbw Haus der bayerischen Wirtschaft München

(c) hbw Haus der bayerischen Wirtschaft München

pluswerk auf der Meet Magento 2016

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Die Meet Magento bietet als führende Magento-Fachkonferenz den optimalen Zugang zum Magento-Ökosystem. Hier treffen sich Händler, Entscheider und Meinungsbildner der E-Commerce Szene, sowie Entwickler und Online-Agenturen. Die Eventreihe findet bereits in über 20 verschiedenen Ländern statt, darunter Deutschland, Russland, Brasilien, Japan, Polen und den Niederlanden. Mehr dazu unter www.meet-magento.com.

Die Meet Magento DE ist die einmalige Gelegenheit, sich mit vielen begeisterten Entscheidern und Fachexperten zum Thema Magento und E-Commerce in Deutschland auszutauschen.

Die Meet Magento 2016 findet vom 04.-05.07.2016 im petahotel Leipzig statt.

Daten & Fakten

  • Meet Magento DE: 04.-05. Juli 2016 im pentahotel Leipzig
  • findet seit 2009 statt
  • bereits zum 10. Mal in Leipzig
  • wird offiziell durch Magento Inc. unterstützt
  • jährlicher Rhythmus
  • fand bereits über 20-mal in 19 verschiedenen Ländern statt: meet-magento.com
  • es werden 600 Teilnehmer erwartet
  • bis zu 25 ausstellende Unternehmen
  • offizieller Hashtag: #mm16de

Vortrag von pluswerk auf der Meet Magento 2016

Jaromir Fojcik (Vorstand +Pluswerk AG München) wird am  04.07.2016 um 16:30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Responsive Checkout“ halten. Das Thema ist dabei wie folgt definiert: „Haben Sie gewusst, dass 67% aller Kunden den Bestellprozess abbrechen? Erfahren Sie basierend auf zahlreichen Untersuchungen, Studien sowie Usability Tests, wie Sie die Abbruchquote verringern können und für wiederkehrende Käufer in Ihrem Webshop sorgen.“

https://www.responsive-checkout.com

pluswerk auf der Internet World 2016

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Besuchen Sie uns in Halle B6, Stand D233 !

Die +pluswerk AG ist vom 01.-02.03.2016 im dritten Jahr in Folge auf der Internet World Messe in München vertreten. ie finden uns in Halle B6, Stand D233 – gleich in der Nähe der Infoarena 1 kurz vor dem Durchgang zur Halle B5.

Wir leben digitale Leidenschaft – das Unternehmen vereint 130 Experten an 12 Standorten weltweit in den Bereichen:

  • Strategie & Beratung
  • Markenentwicklung
  • Konzepte & Design
  • Online Commerce
  • Websites & Portale
  • Technologie & Systementwicklung
  • Online Marketing
  • Service & Support

Auf der Internet World stehen dieses Jahr insbesondere die Themen „Websites/Portale“, „E-Commerce“ und „Online Marketing“  mit einem entsprechenden und spannenden Angebot für alle Messebesucher im Fokus – lassen Sie sich überraschen!

Unsere Vorstände Stefan Bauer, sowie Jaromir Fojcik halten zudem spannende Vorträge auf den Infoarenen zu wichtigen E-Commerce-Themen. Eine vollständige Übersicht über alle Themen finden Sie hier.

 

Vortrag 1

Thema: Mehrsprachigkeit im E-Commerce – Strategien für Content, SEO, Technik & Co.

Speaker: Stefan Bauer, Vorstand +Pluswerk AG

Termin 1: Dienstag, 01. März 2016 | 11:00 Uhr | Infoarena 2

Termin 2: Dienstag, 01. März 2016 | 13:30 Uhr | Infoarena 4

 

Vortrag 2

Thema: Responsive Checkout – Optimierung des Einkaufsprozesses in Online-Shops.

Speaker: Jaromir Fojcik, Vorstand +Pluswerk AG

Termin 1: Mittwoch, 02. März 2016 | 11:00 Uhr | Infoarena 3

 

Ihr Besuch an unserem Stand

Der Besuch der Internet World Messe ist kostenlos möglich – allerdings nur nach einer Vorabregistrierung.

Gerne können Sie uns jederzeit am Stand besuchen. Besonders viel Zeit können wir uns für Sie nehmen, wenn Sie uns im Vorfeld Bescheid geben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Developer Week präsentiert Keynote-Speaker und Programm 2016 – Highlights: DevOps, Industry 4.0 und Jurgen Appelo

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Jurgen Appelo, Experte für Agile und DevOps und einer der besten Speaker zum Thema Führung, eröffnet am 20. Juni 2016 die diesjährige DWX – Developer Week, eine von Europas führenden unabhängigen Entwicklerkonferenzen am Veranstaltungsort Nürnberg. Als neuer Programmschwerpunkt des Konferenzprogramms wurde in diesem Jahr das Thema Organisationstechniken weiter ausgebaut und zusätzlich zu Agile ein ganzer Track zum Thema DevOps aufgenommen. Praxiswissen hautnah erhalten Kongressteilnehmer zudem im neuen Workshop-Format DevSession. Erstmals mit im Programm ist das Thema Industry 4.0, dem der Kongress eine gesamte Vortragsreihe gewidmet hat. Die DWX – Developer Week findet vom 20.-23. Juni 2016 auf dem Messegelände in Nürnberg statt.

Das Internet of Things (IoT) mit seinen Ausprägungen Industry 4.0 oder Smart Home resultiert in immer komplexer werdenden IT-Projekten. Um diese erfolgreich umzusetzen bedarf es aber nicht nur programmiertechnischer Fertigkeiten, auch das Management und Handling von komplexen Software-Projekten ist eine echte Herausforderung. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat die Developer Week ihr Programmangebot rund um Agile, DevOps und Co. ausgebaut. Erstmals wird es daher eine eigene Vortragsreihe zum Thema „DevOps“ geben, der ebenfalls neue Track „Projektpraxis“ beleuchtet die in der Praxis häufig auftretenden Probleme rund um das Projektmanagement.

Die Eröffnungs-Keynote „Managing for Happiness“ von Jurgen Appelo befasst sich ebenfalls mit dem Thema Team-Work und gibt Tipps wie man durch glückliche Mitarbeiter und Kollegen ein besseres Arbeitsklima schafft, bessere Softwareprodukte abliefert und auch noch schnellere Arbeitsprozesse erzielt. Frei nach Mahatma Gandhi: “Be the change you wish to see”, zeigt er in seinem Vortrag praktische Lösungsansätze, die Zuhörer in ihrem Arbeitsalltag leicht umsetzen können.

Unter dem Motto „Learning by doing“ führt die DWX mit den sogenannten DevSessions ein neues Format ein: In einem Pitch stellen Experten 20 verschiedene Themen vor, aus dem die Teilnehmer dann die für sie interessantesten Praxis-Sessions wählen können. Die DevSessions (Dauer 2 Stunden) haben Workshop-Charakter und werden von erfahrenen Experten aus der Praxis geleitet. Sie finden am Dienstag, den 21. Juni 2016 von 14.15 – 16.15 Uhr und von 16.45 – 18.45 Uhr statt.

Auch dem Trendthema Industry 4.0 widmet die Developer Week in diesem Jahr große Aufmerksamkeit und hat einen gesamten Track dazu auf die Beine gestellt. Am Montag, den 20. Juni 2016 können interessierte Software-Entwickler von 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr ihr Wissen rund um das IoT updaten und lernen, wie z.B. Softwaretechnik den traditionellen Maschinenbau zukünftig ablösen wird und welche Innovationsmotoren das IoT bestimmen.

Eröffnungs-Keynote auf der Developer Week 2016
Datum: Montag, 20. Juni 2016, 9.15 Uhr bis 10.00 Uhr
Thema:  „Managing for Happiness“, Jurgen Appelo
Ort: NCC Ost, Nürnberg

Pluswerk auf der DWX

Patrick Lobacher – Vorstandsvorsitzender der +Pluswerk AG – hatte zudem die Ehre im Advisory Board der Developer Week die Programmgestaltung für die Tracks „Industry 4.0“ und „Responsive Webdesign“ maßgeblich mitzugestalten. Wir freuen uns über spannende, inspirierende und wegweisende Talks aus diesen Bereichen

Zudem ist Hr. Lobacher mit den folgenden zwei Vorträgen selbst als Speaker auf der DWX vertreten:

Innovationsmotoren für IoT

20.06.2016 14:15 – 15:15 Uhr

Das Internet der Dinge ist ein aufstrebender Markt mit einem Volumen von geschätzt 2,3 Billionen US-Dollar. Damit besitzt es ein enormes Potenzial im Hinblick auf die Neudefinition des Lebensstils für die nächste Generation. Technologieführer und Nischenanbieter im Bereich IoT suchen daher unermüdlich nach Anwendungsfällen, die das Leben besser machen werden. In Anbetracht dessen, dass sich das Internet der Dinge auf dem Höhepunkt im Gartner Hype Cycle befindet, ist es ein perfekter Nährboden für Innovationen. Damit aber Innovationsfindung nicht dem Zufall überlassen wird, sollte man eine strukturierte Herangehensweise dafür verwenden. Hier kommen Methoden wie Design Thinking, Empathy Design, Ideation, Rapid Prototyping, Lean Startup, o. a. ins Spiel, die wir uns genauer ansehen werden.

Weitere Informationen

Atomic Design – Frontend und Design im RWD-Zeitalter

22.06.2016 10:30 – 11:30 Uhr Track: Responsive

Der klassische Designprozess kommt im RWD-Zeitalter an die Grenzen. Der RWD-Workflow fordert eine iterative und inkrementelle Herangehensweise an Design und das daraus entstehende Frontend, welches als Prototyp früh zu Verfügung stehen soll. Atomic Design ist ein sinnvoller und erprobter Ansatz, um dies zu realisieren. Der Vortrag geht dazu auf alle Aspekte von Atomic Design ausführlich ein und zeigt anhand eines Praxisbeispiels die konkrete Umsetzung.

Weitere Informationen 

WTC15 – Innovationsmotor Design Thinking

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Auf der Suche nach Innovationen werden viele Wege gegangen, von denen nicht alle wirklich zielgerichtet sind, sondern oft den Zufall als Freund haben. Design Thinking ist dabei ein vielversprechender und vor allem ganzheitlicher Ansatz, der das systematische Produzieren von Innovationen möglich macht und fördert. Neben den theoretischen Grundlagen steht vor allem auch die Praxis im Vordergrund des kurzweiligen Vortrags.


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Viel Spaß damit!

WTC15 – Atomic Design – Die Einheit von Frontend und Design im RWD-Zeitalter

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Der klassische Designprozess kommt im RWD-Zeitalter an die Grenzen. Der RWD-Workflow fordert eine iterative und inkrementelle Herangehensweise an Design und das daraus entstehende Frontend, welches als Prototyp früh zu Verfügung stehen soll. Atomic Design ist ein sinnvoller und erprobter Ansatz, um dies zu realisieren. Der Vortrag geht dazu auf alle Aspekte von Atomic Design ausführlich ein und zeigt anhand eines Praxisbeispiels die konkrete Umsetzung.


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Stefanie Schäfers hat zudem einen tollen Artikel über den Vortrag und das Thema auf entwickler.de geschrieben.

Viel Spaß damit!

Meet Neos Hamburg 2015 – Recap

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Am 03.09.2015 fand die erste „Meet Neos“ Konferenz in Hamburg statt. Die Veranstaltung stand ganz unter dem Motto „Das „Next Generation CMS“ 1 Tag live zum Anfassen, Kennenlernen und Fachsimpeln“. Und so war das Zielpublikum auch strukturiert: Neben einigen Mitgliedern aus dem Neos Core Team und Agenturvertretern waren mit 60% Endkunden die Haupt-Zielgruppe. Einige davon hatten Neos noch nie live im Einsatz gesehen oder bisher nur davon gehört und konnten sich nun einen Eindruck über machen.

Location

Der Veranstalter – die Agentur sitegeist – wählte als Lokation treffsicher das Edelfettwerk, eine Location in der sonst elektronische Musik von Progressive bis Techno aufgelegt wird. Bestuhlt bot die stylische Lokation dann auch genug Platz für die ca. 60 Teilnehmer. Im hinteren Bereich der Halle gab es – etwas abgetrennt – die Möglichkeit sich an drei Rechnern mit den Spezialisten zusammen Neos Projekte ausführlich zu betrachten und auch das Backend kennenzulernen.

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Sessions

Der Sessionplan war wie folgt aufgebaut:

  • 10:00 Uhr | Opening 
    Sven Ditz (Geschäftsführer sitegeist) eröffnet die Konferenz
  • 10:15 Uhr | Keynote
    Robert Lemke (Geschäftsführer Flownative) blickt in die Anfänge von Neos zurück
  • 11:00 Uhr | Das Neos Projekt – Hintergründe und Zukunftspläne
    Robert Lemke und Tobias Gruber (Geschäftsführer Sandstorm Media) erläutern wie das Neos Projekt derzeit strukturiert ist und was man in Zukunft plant.
  • 12:15 Uhr | Content Commerce  – The next big thing!
    Josef Willkommer erklärt den Begriff Content Commerce und wie dieser im E-Commerce – speziell in der Kombination Neos/Magento realisiert wird
  • 13:00 Uhr | Lunchbreak
    Es gab leckere vegane Burger und Currywurst von Vince Vegan
  • 14:00 Uhr | Power-Cases I
    Es gab viele Cases-Studies zu sehen, z.B. Anita, Departures International, Centurion MagazinH-Hotels, u.v.a.m.
  • 15:00 Uhr | Content-driven Applications
    Christopher Hlubek präsentiert einen Weg, wie mit Hilfe von Flow und Neos aus einfachen Websites komplexe Webapplikationen werden können
  • 16:15 Uhr | Power-Cases II
    Es gab viele Cases-Studies zu sehen, z.B. AnitaDepartures InternationalCenturion Magazin, H-Hotels, u.v.a.m.
  • 17:00 Uhr | Jetzt aber Neos! Wie schon das erste Projekt klappt.
    Karsten Dambekalns (Geschäftsführer Flownative) zeigt, wie man das erste Neos Projekt trotz eventueller Widrigkeiten zum Erfolg verhilft
  • 17:45 Uhr | Closing

Funding

Robert Lemke hat sich auf der Veranstaltung noch einmal klar gegen eine Stukturierung des Neos-Projekts durch eine Foundation oder einen Verein ausgesprochen. Dies würde nur zu „unnötigem“ Overhead führen. Allerdings muss trotzdem ein Hauptproblem gelöst werden und zwar das der Finanzierung. Denn diese muss professionalisiert und transparent gestaltet werden. Zudem muss der Mehrwert klar herausgearbeitet werden, denn wenn man mehrere 100 EUR oder gar mehrere 1000 EUR im Jahr spenden will, muss man als Geldgeber klar erkennen, wofür dieses Geld verwendet wird.

So wurde die Agentur „Sandstorm Media“ dazu auserkoren, sämtliche Zahlungen entgegen zu nehmen und diese an das Neos Projekt weiterzureichen. Dafür gibt es in Kürze sogenannte „Longtime Supporter Badges“. Diese gibt es in den Ausführungen Bronze (50 EUR/Monat), Silber (100 EUR/Monat) und Gold (200 EUR/Monat). Daneben soll es auch auch One-Time-Badges für eine einmalige finanzielle Unterstützung geben.

Alle gezahlten Beiträge sollen transparent und tagesaktuell auf der Website angezeigt werden. Nun kann aus dem Core-Team heraus eine Teilsumme für ein Projekt „beantragt“ werden. Durch einen internen Abstimmungsmodus wird sichergestellt, dass eine Mehrheit des Core-Teams seine Zustimmung dazu geben muss.

Eine Abstimmungsmöglichkeit (bzw. Mitbestimmungsmöglichkeit) durch die „Longtime Supporter“ findet allerdings nicht statt.

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Next steps

Die Meet Neos ist nicht als einmalige Veranstaltung geplant, sondern soll – so Sven Ditz – in allen Städten/Ländern veranstaltet werden, in denen sich ein Interessent findet, der die Organisation übernimmt. Etwas vergleichbar dazu ist die Meet Magento. Wir finden dieses Konzept extrem gelungen und notwendig, um Neos nach vorne zu bringen.

Die nächste Location ist daher schon festgelegt: Zürich/Schweiz. Als Termin ist bislang Oktober/November 2015 bekannt. Nähere Informationen finden sich auf der zugehörigen Website: https://meet-neos.com/zuerich.html 

Fazit

Ich habe solch ein Konzept schon seit Jahren im TYPO3-Universum vermisst und auch seit dem Start von Neos CMS im Jahr 2013 propagiert. Gut, dass es nun endlich gestartet wurde. Die Veranstaltung überzeugte mich auf der ganzen Linie und war – trotz des kurzen Organisationszeitraums von nur 7 Wochen sehr professionell. Die Verpflegung war zudem sehr lecker. Und schließlich war die Präsentation von Sven Ditz kurzweilig und originell. Hat wirklich Spaß gemacht!

Da ich auf vielen Veranstaltungen unterwegs bin, ist mir der eine oder andere Vortrag bereits bekannt gewesen. Die Power Cases hätten zudem mehr auf die Fähigkeiten von Neos eingehen können (und etwas weniger Werbung für den Kunden). Einige Werbeblöcke für die präsentierenden Firmen hätten zudem etwas geschickter versteckt werden können 😉

Wir als pluswerk wollen auf das Format auf jeden Fall unterstützen und sind sicherlich bei der nächsten Veranstaltung dabei! Wir freuen uns auf die nächste Meet Neos!

 

 

Lean Startup Machine Munich 2015

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Am 07.-09.08.2015 fand in München in den Räumen von Payback der mittlerweile 4. Lean Startup Maschine Munich Workshop statt, der zugleich auch der größte Deutschlands war. Wir waren das erste Mal dabei und daher natürlich sehr neugierig und aufgeregt auf das Wochenende und was uns dort erwarten sollte.

Was ist Lean Startup?

Aber fangen wir ersteinmal beim Begriff „Lean Startup“ und dessen Bedeutung an. Eric Ries hat 2008 das vielbeachtete und sehr erfolgreiche Buch „The Lean Startup: How Today’s Entrepreneurs Use Continious Innovation to Create Radically Successful Businesses“ geschrieben, das zum Thema die erfolgreiche Unternehmensgründung hatte.

Im Unterschied zu vielen anderen Ansätzen allerdings, nahm Ries viele Anleihen im Lean Management und stellte daher die These auf, dass für eine erfolgreiche Gründung nicht monatelange Vorbereitung, Diskussion und Konzeption, sowie ein 150 Seiten starker Business Plan von Nöten sei, sondern schnell und früh heraus zu finden, ob das was man gründen will, auch von der Zielgruppe gewünscht und erwartet ist und ob diese bereit ist, dafür zu investieren. Die beste Business-Idee ist nichts wert, wenn es keinen gibt, der dafür zahlen möchte.

Im Lean-Startup geht es zunächst darum, mit möglichst wenig Kapital und reduzierten Prozessen, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Dabei kommt es vor allem darauf an, nicht lange zu konzipieren und sich Gedanken darum zu machen, was der Kunde haben wollen würde, sondern so schnell wie mögliche einen Prototypen oder eine Beta-Version an den Markt, sprich den Kunden zu bringen. Darüber hinaus soll der Produktzyklus so reduziert wie nur möglich gehalten werden, sodass mithilfe des realen Kundenfeedbacks schnell auf Wünsche oder Änderungen reagiert werden kann, ohne das dem Unternehmen große Kosten entstehen.

Lean Startup Machine

Und das für ein erfolgreiches Startup 48h ausreichen müssen, um zumindest zu evaluieren, ob sich die Idee überhaupt für den Markt eignet, zeigt der Workshop „Lean Startup Machine„, der von Trevor Owens (Autor des Buches „The Lean Enterprise„) ins Leben gerufen wurde. Seit seiner Einführung im Jahr 2012 findet der Workshop regelmäßig weltweit in über 400 Städten statt und hat teilweise (wie in  München weit über 100 Teilnehmer). Bereits 2012 gab es 600 Startups, die durch den Workshop erfolgreich gegründet wurden – heute dürften es deutlich mehr sein.

Dabei ist die Grundidee, dass „Gründen“ kein Zufallsprodukt ist, sondern letztlich eine Wissenschaft, die er zu erlernen gilt.

Lean Startup Machine Workshop

Der Workshop war einer der intensivsten, den ich je besucht habe. Beginnend am Freitag Abend um 18 Uhr ging es ersteinmal darum sich kennenzulernen. Bei ca. 150 Teilnehmer keine leichte Aufgabe, aber sogar dies haben wir in Rekordzeit  mit Hilfe eine spannenden Technik geschafft.

Dann ging es ans Pitchen. Etwa die Hälfte der Teilnehmer hatten spannende Business-Ideen, die sie den anderen Teilnehmern präsentieren wollten, um sie dafür zu gewinnen, an diesem Wochenende gemeinsam an dieser Idee zu arbeiten. Dafür waren exakt 50 Sekunden Zeit – damit war dies auch die erste Validierung. Wenn man es in dieser Zeit nicht schafft, wenigstens 2 weitere Teilnehmer für seine Idee zu begeistern, dann ist es die Idee nicht wert, weiter betrachtet zu werden.

Nachdem die Pitches durch waren, mussten sich Teams finden – also weitere Teilnehmer den Pitchenden anschließen, damit diese dann gemeinsam die Idee weiter tragen können. Von weit über 60 Pitches blieben in dieser Phase ca. 30 Ideen und damit Teams bestehen.

Auch ich war hin und her gerissen, eine eigene Idee einzubringen oder mich einen Team anzuschließen. Ich habe mich dann für letzteres entschieden, da ich mich mehr auf den Prozess als auf eine Idee konzentrieren wollte. Denn wir planen den Prozess (als einen von mehreren wie u.a. Design Thinking) auch im pluswerk Innovationslab einzusetzen.

Anschließend haben wir unsere Arbeitsmittel für das Wochenende – das Javelinboard – kennengelernt und sofort damit begonnen unsere Businessidee mit dieser Methode zu evaluieren. Letztlich versucht man die Haupt-Zielgruppe (Customer) möglichst genau zu bestimmen und deren Probleme (Problems) zu identifizieren. Nun werden Vermutungen (Assumptions) darüber angestellt, ob das Problem richtig indentifiziert wurde und welches Risiko generell besteht.

Am nächsten Morgen haben wir uns damit beschäftigt, wie man nun die Idee auf die Straße bringt. Das Motto ist hier „Get out of the building“ – wenn man es nicht schafft, auf der Straße seine Zielgruppe zu finden, wie soll man später die Idee an diese verkaufen können? Diese einfache Weisheit stellt sich als unglaublich schwer heraus – was aber in der eigenen Komfortzone begründet liegt. Wir wurden aber ausgestattet mit allerlei hilfreichen Methode, Tipps und Tricks, sodaß wir diese Aufgabe auch meistern konnten. Die Erkenntnisse wurden dann sogleich aufgewertet, die Zielgruppen, Probleme und Vermutungen entsprechend angepasst und dann mit diesen Infos wieder zurück auf die Straße.

Erst nach einigen Iterationen haben wir uns mit der (potentiellen) Lösung ansich beschäftigt. Das war insofern spannend, als nahezu jeder Pitchende am Anfang sowohl das Problem, wie auch die Lösung präsentiert hatten. In dieser Phase allerdings zeigte sich, dass manche vermeintliche Lösungsansätze weniger geeignet waren.

Am Sonntag schließlich ging es darum ein MVP (Minimal Viable Product) zu entwickeln. Dies konnte ein Prototyp sein, ein Video, eine Website (real!), ein Shop oder sonstiges. Wichtig ist hier, dass der Kunde die Möglichkeit haben muss, das Produkt bzw. die Idee „anzufassen“ – denn am Ende möchte man von diesem möglichst eine eine Währung (Geld, Email, Subscription, Empfehlung, …) erhalten. Der Kunde soll also nicht nur sagen, dass er das Produkt kaufen wollen würde (Konjunktiv), man muss diese Absicht in die Tat umsetzen.

Das dies wirklich geht, haben 20 Teams bewiesen – denn diese haben ein komplettes MVP erstellt und auf die Straße gebracht. Auch wir haben eine Website mit Design, Logo, Name, Domian, Online-Shop und Verknüpfung in die Real-Welt geschafft und damit Kunden zum Abschluß gebracht. Ich bin jetzt noch begeistert, was man in 48h und einem Team von 5 Leuten bewegen kann.

Besonders hervorheben möchte ich auch die Unterstützung der zahlreichen Coaches, die uns das Wochenende über in allen Phase begleitet haben. Diese haben mit all Ihrer Erfahrung und Kompetenz – aber auch Disziplin und Strenge – uns dazu gebracht, dass wir zu wahren Höchstleistungen aufgefahren sind. Danke auch an str84wd, die das Event als Host begleitet haben und an die zahlreichen Sponsoren.

Zusammenfassung

Kaum habe ich in so kurzer Zeit soviel über Startups, Ideen, Entrepreneurship, Kunden, Probleme und Lösung gelernt wie auf diesem, sehr intensiven und spannenden Workshop. Jeder der sich mit Innovation ernsthaft beschäftigt, sollte einen solchen Workshop besuchen. Die Erkenntnisse dort öffnen einem nachhaltig die Augen und lassen einen bestimmte Dinge komplett anders angehen. Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!