Buch „TYPO3 CMS Certified Developer“ final veröffentlicht

TCCD

Es ist soweit – das Buch „TYPO3 CMS Certified Developer“ ist nun final fertig gestellt!

Die TYPO3 Association hat im Juni 2016 die neue Zertifizierung „TYPO3 CMS Certified Developer“ gestartet, die Entwickler im Bereich der TYPO3 Extension-Entwicklung prüft. Das Buch soll potentiellen Teilnehmern der Prüfung eine Vorbereitung ermöglichen, in dem der Prüfungsstil nachempfunden wurde (Frage inkl. mögliche Antworten) und dann aber immer eine Erklärung liefert, warum diese oder jene Antwort richtig oder falsch ist.

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eBook „TYPO3 CMS Certified Developer“ veröffentlicht

TCCD

Es ist soweit – das Buch „TYPO3 CMS Certified Developer“ geht in die erste Runde :-)

Die TYPO3 Association hat im Juni 2016 die neue Zertifizierung „TYPO3 CMS Certified Developer“ gestartet, die Entwickler im Bereich der TYPO3 Extension-Entwicklung prüft. Das Buch soll potentiellen Teilnehmern der Prüfung eine Vorbereitung ermöglichen, in dem der Prüfungsstil nachempfunden wurde (Frage inkl. mögliche Antworten) und dann aber immer eine Erklärung liefert, warum diese oder jene Antwort richtig oder falsch ist.

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2. Auflage „TYPO3 Extbase“ und wie es weitergeht im Selbst-Publishing…

TYPO3-Extbase

Ende des Jahres 2015 hat leider mein über alles geschätzter Verlag Open Source Press seine Verlagstätigkeit eingestellt. Ich habe hier in den letzten 5 Jahren viele Bücher veröffentlicht, die nun natürlich alle nicht mehr verfügbar sind.

Verlag oder Selbst-Publishing?

Natürlich hätte ich nun einen anderen Verlag fragen können, ob er die Bücher weiter verlegen möchte, doch im letzten Jahr kamen mir immer mehr Zweifel daran – und zwar aus den folgenden Gründen:

  • Geht man einmal in eine Fachbuchhandlung, so stellt man fest, dass die IT-Sektionen (zumindest die der Nischen-Produkte wie es TYPO3 beispielsweise ist) nahezu auf unsichtbar zusammenschrumpfen – IT-Bücher werden offensichtlich im Internet gekauft
  • Ich denke, dass die Lobby eines renommierten Verlages für einen Fachbuchautor immer weniger zum Tragen kommt – früher mag das wichtig gewesen sein – so gab es beispielseweise immer viele Bücher von O’Reilly im Hugendubel und weniger Bücher von Open Source Press. Ist ja auch klar – ein großer Verlag wird besser gelistet – evtl. sogar durch bezahltes Positionieren.
  • Immer mehr Fachbuchverlage schließen die Pforten: Addison-Wesley, Markt & Technik, O’Reilly Deutschland, Open Source Press, u.s.w. – ist das Fachbuch in der klassischen Form eventuell ein Auslaufprodukt?
  • Ein Fachbuch benötigt zum Listing beim Buchhändler zwingend eine ISBN – mit dieser ist der Inhalt aber festgeschrieben – es dürfen nur leichte Veränderungen vorgenommen werden. Dazu verändert sich aber die Technik viel zu schnell – eine neue Version von TYPO3 benötigt auch ein aktualisiertes Buch. Dies geht aber nur mit einer neuen Auflage. Und diese kann der Verlag nicht so schnell auf den Markt bringen, wie es notwendig wäre.
  • Ein weiteres Kriterium ist die Geschwindigkeit. Wenn es eine neue Technologie gibt, dann möchte man als Autor früh darüber berichten – dies geht aber oft nicht, da ein komplettes Buch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist. Toll wäre es beispielsweise, ein Buch bei 50% zu veröffentlichen und dann stetig weiter zu schreiben. So wie Manning das mit seinem MEAP-Program macht
  • Die Buchpreisbindung zwingt den Verlag einen einmal festgelegten Preis, nie wieder zu verändern. Was aber, wenn man mal Aktionen für seine Leser fahren möchte? Oder Bundles? Oder eine Verminderung, weil die Auflage schon etwas älter ist?
  • Ein Autor bekommt normalerweise von einem Buch folgende Tantiemen: Nehmen wir an, das Buch kostet 29,99 EUR. Da gehen ersteinmal 7% MwSt. ab – bleiben 28,03 EUR. Nun nimmt sich der Buchhändler (egal ob Amazon oder Hugendubel) 40% Buchhandelsrabatt. Bleiben: 16,18 EUR. Der Autor bekommt dann davon 7-10% – also 1,13 – 1,62 EUR. Sind es zwei Autoren, dann halbiert sich die Tantieme. Daraus folgt natürlich, dass das Bücherschreiben sicherlich nicht montären Motivationen folgt. Trotzdem finde ich das Verhältnis ungerecht – schließlich ist es einzig und alleine der Inhalt, warum ein Leser ein Buch kauft.
  • Trotzdem wird dabei auch der Verlag nicht reich – sonst würden nicht soviele aufgeben. Mitunter ist das auch der Grund, warum ein Verlag Bücher oftmals nicht übersetzen lassen will. Denn Übersetzer arbeiten ausschließlich auf Festpreis und nicht über Tantiemen und diesen Festpreis muss der Verlag erst vorfinanzieren. Kaufen zu wenige ausländische Leser das Buch, macht der Verlag Verlust – dieses Risiko ist vielen Verlagen oftmals zu hoch.
  • Es gibt sicherlich noch zahlreiche weitere Gründe – trotzdem reichen obige völlig aus, um das Experiement „Selbst-Publishing“ zu versuchen.

Leanpub

Es gibt zahlreiche Plattformen zum Selbstpublishing im Netz – aber sicherlich keine ist so offen, fair und transparent wie die Ebook-Publishing-Plattform Leanpub. So verlangt diese Plattform rekordverdächtig wenige 10% (+0,50 EUR) für ihren Service und ich kann das Buch beliebig auf anderen Plattformen ebenfalls verkaufen. Das ist konkurrenzlos. Die Bücher sind allesamt ohne DRM – da man davon ausgeht, dass jemand das Buch bezahlt, wenn der Inhalt einem das Wert ist. Also ein Vertrauensvorschuss.

Zudem kann man als Leser sein Buch 45 Tage lang „zurückgeben“. Das heißt man bekommt bei Unzufriedenheit schlicht sein Geld zurück. Auch wenn man das E-Book noch auf der Platte hat. Auch hier wird dem Leser vertraut – wenn der einen Autor bescheissen will – naja, dann kann er es damit auch machen. Aber ich gehe davon aus, dass das nicht passieren wird.

Leanpub offeriert lediglich ein PDF (druckfähig), EPUB und MOBI. Eine gedruckte Auflage muss der Leser selbst organisieren. Für meine Bücher will ich versuchen, diese bei createspace (per Print-on-demand Dienstleister von Amazon) listen zu lassen. Aber hier gehen natürlich wieder die 40% Buchhandelsspanne (und natürlich die Druckkosten) ab, sodaß dem Autor hier weniger als 30% des Verkaufpreises bleiben.

2. Auflage „TYPO3 Extbase“

Als ersten Projekt gibt es nun das Buch „TYPO3 Extbase“ in einer völlig überarbeiteten 2. Auflage, die komplett an die TYPO3 Version 7.6 LTS angepasst wurde. Zudem wurden auch einige neue Themen aufgenommen (wie z.B. der FAL-Upload) und durch das Feedback der Leser, wird sich der Umfang sicherlich im Laufe der Zeit vergrößern. Der Leser bekommt natürlich alle Aktualisierungen des Ebooks umsonst – auch in der Zukunft.

Aber viel wichtiger ist, dass es uns nun möglich war, zeitgleich die englische Übersetzung zu machen und zu publizieren. Michael Schams aus Australien hat hier einen wirklich überragenden Job gemacht und wir hoffen, dass wir Änderungen in der einen Sprache parallel auch in die andere einfließen lassen können.

Buch-Website: http://www.extbase-book.org

Deutsche Version: https://leanpub.com/typo3extbase

Englische Version: https://leanpub.com/typo3extbase-en

 

Weitere Projekte

Natürlich stehen bereits weitere Selbstpublishing-Projekte in der Pipeline, die ich nun angehen werde:

  • Certified TYPO3 Developer (Vorbereitungsbuch zur Zertifizierung) – ETA: Ende Q1/2016
  • Certified TYPO3 Integrator (Vorbereitungsbuch zur Zertifizierung,. 4. Auflage aktuell zu TYPO3 7.6 LTS) – ETA: Ende Q1/2016
  • Neos CMS Handbuch – ETA: Ende Q2/2016

Update: 18.02.2016

Ich habe das TYPO3 Extbase Buch nun über Createspace bei Amazon eingestellt – nun ist es also möglich, eine Print-Version davon als Print on Demand zu bestellen. Heute bestellt, abends gedruckt und morgen geliefert – versandkostenfrei. Schön :-)

Amazon Direktlink

International PHP Conference 2015: Neos CMS – Next Generation CMS

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Am 07.-11.06.2015 fand in Berlin im Hotel Maritim die unter PHP-Entwicklern sehr beliebte Konferenz „International PHP Conference IPC“ statt.

Patrick Lobacher hat dort einen Vortrag zum Thema “TYPO3 Neos – CMS der nächsten Generation“  gehalten. Am 18.05. 2015 allerdings wurde bekanntgegeben, dass TYPO3 Neos aus der TYPO3 Association austritt – daher wurde LastMinute der Vortrag zun „Neos CMS“ (dem neuen Namen) geändert.



Bei Slideshare selbst kann man sich den Vortrag auch als PDF herunterladen.

Viel Spaß damit :-)

Book: Modern Extension Development for TYPO3 CMS with Extbase & Fluid

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Everytime I publish an article or a book in German there are a lot of dicussions why this was not done in English. This is a really huge topic and there are many arguments for and against publishing in English as the first language for me personally and for a publisher. Marcus Schwemer recently wrote a great blog article about this topic, which covers many but not even all aspects.

Exactly one year ago, I deeply thought about this topic for my recent book about TYPO3 Extbase (and the fact, that there is no good documentation about Extbase in English) and wrote an email to Michael Schams (the great guy who is responsible for the english translation of the „What’s new slides“,  the whole project behind and many more), where I asked him if he would be interested in a book project. I mentioned that Ben came up with the idea of having a TYPO3 Extbase book in English :-)

Today, we (Michael and me) are very very happy to let you know, that we spent a lot of time and energy in the last 12 months, not only translating my German Extbase book, but also updating it to take TYPO3 CMS 7 into account. The translation has been reviewed by two English native speakers and the new book has been published by Open Source Press last week! It is already available at Amazon and other distributors.

We see this book as a kind of „test candidate“: if the book becomes a success (number of sold copies should reach or even exceed the number of German copies), we increase the chances of publishing more English TYPO3 books. On the other hand, if only a few copies are sold, it’s clearly an indication that there is no
need for English books in the TYPO3 community.

So – dear Reader of this blog – it’s up to you to make the English edition of „TYPO3 Extbase“ a big success!

Visit the website http://www.extbase-book.org to get the TOC, Sample Chapter and all the blinky order links

web & mobile DEVELOPER 05 / 2014

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Die aktuellen Ausgabe des “web & mobile DEVELOPER” Magazin 04/2014 enthält einen Artikel von Patrick Lobacher zum Thema „Eigene Plug-ins für TYPO3 Neos“ (Teil 3 von 3) .

TYPO3 Neos – Programmierung von Plug-ins

In diesem Tutorial wird gezeigt, wie man in TYPO3 Neos eigene Plug-ins schreibt und damit den Funktionsumfang des CMS erweitern kann.

Ich wünsche allen Leser viel Spaß beim Lesen des Artikels und freue mich bereits jetzt auf das zahlreiche Feedback!

Magazin: web & mobile DEVELOPER
Ausgabe: 05 / 2014
Erscheinungsdatum: 10.04.2014
Verlag: Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Website: http://www.webundmobile.de/

Buch veröffentlicht: „TYPO3 Extbase“

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Nach 9 Monaten harter Arbeit war es nun gestern soweit – mein neuestes Buch „TYPO3 Extbase – Moderne Extension-Entwicklung für TYPO3 CMS mit Extbase & Fluid“ ist veröffentlicht worden. Zunächst als E-Book und in Kürze (Amazon gibt den 06. Mai 2014 an) auch als gedrucktes Werk. Kauft man sich die Print-Version, ist dort ein Code enthalten, um umsonst ein PDF des Buches von der Verlags-Website zu laden.

Das Buch versucht einerseits alle relevanten Themen rund um Extbase & Fluid auf verschiedenen Ebenen beleuchten und andererseits einen didaktischen Bogen zu spannen, mit dem es möglich ist, das Buch von vorne bis hinten durchzuarbeiten. Entstanden ist es aus rund 100 Extbase-Schulungen in den letzten 4,5 Jahren und die Erfahrung hat gezeigt, dass der Aufbau sich nun sehr gut eignet, um Anfänger, aber auch Fortgeschrittene vollständig und qualifiziert an das Thema heranzuführen. Dabei ist es auf die Version TYPO3 CMS 6.2 LTS optimiert und geht auch auf alle Neuerungen in diesem Bereich ausführlich ein. Und sollte es danach immer noch nicht reichen – ich gebe nach wie vor Extbase-Schulungen :-)

 

Inhaltsverzeichnis (PDF)

 

Dem Buch sind zudem zwei Cheat Sheets, jeweils zu Extbase und Fluid, beigelegt, mit denen man bei der täglichen Arbeit alle notwendigen Optionen und Befehle griffbereit hat.

Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch an meinen Fachlektoren, die das Buch auf Herz und Nieren geprüft haben und mit über 500 Verbesserungsvorschlägen einen wichtigen Beitrag zur Qualität beigesteuert haben. Danke an: Anja Leichsenring, Nicole Cordes, Matthias Schröder, Stefan Frömken und Stefan Völker.

 

E-Book kaufen bei www.opensourcepress.de

Print-Version kaufen bei www.opensourcepress.de

 

Viel Spaß mit dem Buch!

LG Patrick

 

Daten Print-Version:

Broschiert: 340 Seiten
Verlag: Open Source Press; Auflage: 1 (April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3955390705
ISBN-13: 978-3955390709

 

Daten E-Book:

Seiten: 340 Seiten
Verlag: Open Source Press; Auflage: 1 (April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN 978-3-95539-071-6
Formate: PDF, Mobi, ePub

TYPO3 CMS 6.2 LTS – Was ist neu in Extbase & Fluid?

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Am 25.03.2014 wurde die neueste Version TYPO3 CMS 6.2 LTS mit Langzeitsupport bis 2017 veröffentlicht. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

  • Rewrite des Install Toos
  • Entschlackung der Code-Basis
  • Portierung des Package-Managements von TYPO3 Flow
  • Einführung eines Distribution-Managers um Distributionen (wie Introduction Package, Government Package, …) zu verwalten
  • Responsive Image Rendering in den Core integriert
  • Core Updater (auf Knopfdruck Minor-Versionen aktualisieren)
  • Data-Provider für Backend-Layouts
  • Übersetzungsmöglichkeit von FAL Medadaten
  • u.v.a.m

Alle Änderungen finden sich in dem Dokument „TYPO3 CMS 6.2 LTS – Die Neuerungen„.

Natürlich wurde aber auch zahlreiche Änderunge im Bereich Extbase und Fluid zugefügt, welche hier im Folgenden genauer aufgelistet werden.

 

Änderungen in Extbase

 

Object Manager

Der Object Manager hat die Methode getScope hinzubekommen, mit der es möglich ist, zu prüfen, ob eine Klasse vom Typ Singleton oder Prototyp ist:

 

Automatische Ermittlung des PageTypes in URLs

Wenn man einen Link setzt, hinter dem das Format geändert werden soll, muss gleichzeitig auch der Parameter pageType gesetzt werden:

Über eine neue TypoScript Option formatToPageTypeMapping, kann nun ein Mapping hinterlegt werden, welches automatisch zur Erkennung des PageTypes beim Wechsel des Formats sorgt:

Nun reicht:

 

Portierung des Object Type Converters

Der in TYPO3 Flow eingeführte „Object Type Converter“ wurde nach Extbase portiert. Damit ist es möglich, Arrays in nicht-persistente Objekte zu konvertieren.

Beispiel: Erstellen eines nicht-persistenten Objekts $demand aus einem GET-Request heraus:

Der GET-Request könnte beispielhaft nun wie folgt aussehen:

Die initializeListAction() des Entity-Controllers enthält dabei den folgenden Code:

Die listAction() des Entity-Controllers:

Die Model-Datei  [Vendor]\[ExtKey]\Domain\Dto\Demand.php:

 

Chaining der QuerySettings

Das Chaining (Verketten) von QuerySettings ist nun auch mit den „neuen“ Optionen setIncludeDeleted und setIgnoreEnableFields (die mit TYPO3 CMS 6.0 eingeführt wurden) möglich:

 

RawQueryResult

Bisher war es möglich, mittels 

$query->getQuerySettings()->setReturnRawQueryResult(TRUE)

 dafür zu sorgen, dass keine Objekte vom QueryManager rekonstruiert werden, sondern das Query-Ergebnis „roh“ zurückgegeben wird.

Ab sofort gibt es diese Möglichkeit nicht mehr zentral, sondern man gibt dies per Query im execute-Statement mittels TRUE an:

 

Rekursive Validierung und optionale Werte

Extbase verwendet nun die von Flow portierte sogenannte „Rekursive Validierung“

Dies bedeutet, dass bei Erzeugung von verschachtelten Objekten (Objekt-Baum) durch den Property-Mapper auch die inneren Objekte validiert werden und nicht nur das äußere Objekt wie bisher.

Zudem ist es nun möglich, leere (optionale) Werte zu zulassen. Will man daher explizit erreichen, dass eine Eigenschaft angegeben werden muss, so muss der NotEmptyValidator verwendet werden.

 

Application Context

Innerhalb von Extbase kann man nun den von TYPO3 Flow bekannten ApplicationContext verwenden. Der Kontext wird über die Umgebungs-Variable TYPO3_CONTEXT gesetzt. Als Root-Kontext gibt es: „Development“, „Testing“ und „Production“. Anschließend kann es einen Sub-Kontext geben – z.B.: „Production/Staging“. Ist kein Kontext gesetzt, wird dieser per Default auf „Production“ gesetzt

Gesetzt werden kann der Kontext beispielsweise wie folgt (z.B. in der Datei .htaccess):

Abgefragt werden kann der Kontext nun wie folgt:

 

Prepared Statements

Es ist nun möglich, im Repository in der Funktion statement() neben einem SQL-String auch ein Prepared-Statement (welches das Interface TYPO3\CMS\Core\Database\PreparedStatement implementieren muss) zu verwenden. In den Typo3QuerySettings gibt es hierzu die Property $usePreparedStatement und die Funktionen usePreparedStatement() sowie getUsePreparedStatement(). Dabei sind Prepared Statements aber nur für  SELECT Abfragen möglich.

Eingeschaltet werden kann das Verhalten per Query via:

Die Verwendung von Prepared Statements beschleunigt die lesenden Repository-Zugriffe unter Extbase wesentlich.
Einen Artikel zu Prepared Statements in TYPO3 gibt es hier: http://buzz.typo3.org/teams/core/article/typo3-45-lts-prepared-queries-are-the-way-to-go/

 

Query Cache

Bislang war die Extbase Persistenz relativ langsam. Zum Teil war daran das Erstellen der Queries dafür zuständig. Für jeden Query mussten die Methoden parseQuery() und buildQuery() aufgerufen und erneut abgearbeitet werden. Daher wurde nun ein sogenannter „Query Cache“ eingeführt, der die Query-Struktur zwischen speichert. Damit kann der Query erneut verwendet werden – sogar mit unterschiedlichen Parametern.

Zuständig dafür ist der neu geschaffene QueryParser: 
\TYPO3\CMS\Extbase\Persistence\Generic\Storage\Typo3DbQueryParser

Der Query Cache ist per Default eingeschaltet, kann aber manuell per Query ausgeschaltet werden, wenn der Cache zugespammt werden sollte:

Der zuständige Cache lautet: \TYPO3\CMS\Core\Cache\Frontend\VariableFrontend und die Konfiguration: $GLOBALS[‚TYPO3_CONF_VARS‘][‚SYS‘][‚caching‘][‚cacheConfigurations‘]= array(‚groups‘ => array(‚system‘));
Infos hierzu finden sich hier:
 http://forge.typo3.org/projects/typo3cms-core/repository/revisions/2583fd2a12dd3e740a9739f73aa602c2793999ec

 

JsonView Backport

Das Feature „JsonView“ wurde für die TYPO3 CMS 6.2 LTS von TYPO3 Flow nach Extbase portiert. Vor allem bei der Verwendung mittels Ajax oder als Webservice, wird vom Controller ein Datenformat als Rückgabe erwartet, welches leicht weiter verarbeitet werden kann.

Dies ist vermehrt JSON, da dies sehr leichtgewichtig und einfach zu parsen ist. Natürlich könnte man JSON durch ein entsprechendes Fluid-Template zur Verfügung stellen – allerdings ist ein „richtiger“ View deutlich praktischer.

Um den JSON-View im Controller benutzen zu können, wird er über die Variable $defaultViewObjectName aktiviert:

Die Zuweisung erfolgt nun wie gehabt:

Per Default wird nur die Variable „value“ gerendert. Will man andere Variablen rendern lassen, so muss man dies entsprechend konfigurieren:

Die Ausgabe sind dann wie folgt aus:

Die Konfiguration des erzeugenden Arrays kann sehr detailliert durchgeführt werden:

Das Array ARRAY kann dabei die folgenden Optionen besitzen:

Die möglichen Optionen lauten:

_only (array): Nur die angegebene Eigenschaft inkludieren
_exclude (array): Inkludieren von allen Eigenschaft, mit Ausnahme der angegebenen
_descend (associative array): Inkludieren der spezifizierten Sub-Objekte
_descendAll (array): Inkludieren aller Sub-Objekte (als numerisches Array)
_exposeObjectIdentifier (boolean): Inkludieren des Objekt-Identifier als __identifier
_exposeObjectIdentifierKey (string): Angabe des JSON-Feldnames

 

Änderungen in Fluid

 

Image-ViewHelper nun mit optionalem Title-Attribut

Im Image-ViewHelper kann nun das Attribut title weggelassen werden und dieses wird dann auch nicht mit ausgegeben.

Das Verhalten vor TYPO3 CMS 6.2 war so, dass in diesem Fall ein Attribut title gerendert und dafür der Inhalt des Attributs alt verwendet wurde:

 <f:image src=“background.jpg“ alt=“Text“ /> 

führt zu

 <img src=“background.jpg“ alt=“Text“ /> 



(und nicht wie vor TYPO3 CMS 6.2 zu)

 <img src=“background.jpg“ alt=“Text“ title=“Text“ />.

 

Placeholder-Attribut für Textfield und Textarea

Die beiden ViewHelper form.textfield und form.textarea können nun mit einem Attribut placeholder ausgestattet werden:

 

Switch-ViewHelper

Es gibt nun einen Switch-ViewHelper der es ermöglicht, aufgrund eines Ausdrucks (Attribut expression) einen der Fälle (die mit dem case-ViewHelper realisiert werden, Default ist ebenfalls möglich) auszuwählen:

Achtung: Die exzessive Verwendung dieses ViewHelpers könnte auf eine schlechte Architektur hindeuten. So wäre in obigen Beispiel auch folgendes möglich:

 <f:render partial=“title.{person.gender}“ /> 

mit den entsprechenden Partials title.male.html und title.female.html. 
Benötigt man sehr viele case-ViewHelper, sollte man diese besser durch Partials ersetzen.

 

Format.bytes ViewHelper zugefügt

Dieser ViewHelper verwandelt eine Byte-Angabe (in Form eines Integers) in eine lesbare Version


.

Beispiel (fileSize = 1263616):

 

Backend ViewHelper Button.Icon finalisiert

Der Button.Icon ViewHelper, ist nun nicht mehr „experimental“, sondern finalisiert worden. Zweck des ViewHelpers ist es, ein Button-Icon zurückzuliefern (und ggf. zu verlinken)

Für das Attribut „icon“ können zahlreiche (über 310) Werte verwendet werden, die in der folgenden Datei unter dem Schlüssel $GLOBALS[‚TBE_STYLES‘][’spriteIconApi‘][‚coreSpriteImageNames‘] aufgelistet sind:

typo3/systext/core/ext_tables.php

 

addQueryStringMethod Support

Die Option addQueryString arbeitet bisher nur mit GET-Parametern, indem diese an den erzeugten Link wieder angehängt werden. Damit ist es aber nicht möglich POST Parameter (wie sie z.B. bei Widgets vorkommen) anzuhängen.

Über die Option addQueryStringMethod kann nun angegeben werden, welche Parameter verwendet werden sollen: GET oder POST oder GET,POST oder POST,GET – default ist GET. Der UriBuilder verfügt nun ebenfalls über diese Option.

Folgende ViewHelper wurden mit dieser Option ausgestattet: link.action, link.page, uri.action, uri.page, widget.link,  widget.uri, widget.paginate

 

Fluid Template Fallback Support 

Wenn man in Extbase Templates erweitern will, musste man bislang alle Templates kopieren. Ab sofort kann man „Fallback-Pfade“ definieren. Fluid schaut in dem Verzeichnis mit dem höchsten Index und geht (wenn das Template nicht gefunden wurde) runter bis zum kleinsten Index.

Fallbacks gibt es für Templates, Partials und Layouts: 
templateRootPaths, partialRootPaths, layoutRootPaths

TYPO3 CMS 6.2 LTS – Die Neuerungen

TYPO3-CMS-62-LTS-Die-Neuerungen

Am 25.03.2014 wurde die neue Version TYPO3 CMS 6.2 LTS veröffentlicht. Wie bereits seit 5 Jahren, habe ich auch diesmal alle Neuerungen detailliert recherchiert und zusammengefasst. Diesmal auf über 180 Slides – viel Spaß damit!

WOW – innerhalb von knapp 6 Tagen wurde die Präsentation alleine auf Slideshare knapp 10.000 Mal angesehen – das ist absoluter Rekord und zeigt, wie wichtig eine derartige Zusammenfassung ist! Danke dafür!

 

» DOWNLOAD PDF

» AUF SLIDESHARE ANSEHEN

 

Michael Schams (schams.net) hat zudem einen gigantischen Job gemacht und es ermöglicht, dass die Neuerungen offiziell in 8 Sprachen (Deutsch, English, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Russisch, Serbisch und Spanisch) verfügbar sind. Hier geht es zu den Übersetzungen: TYPO3 CMS – What’s New Slides.

Vielen Dank zudem an die Übersetzer: Andrey Aksenov, Paul Blondiaux, Sergio Catala, Philippe HÈrault, Sinisa Mitrovic, Michel Mix, Roberto Torresani, Ric van Westhreenen, Christiaan Wiesenekker!

Die alten Versionen der Neuerungen finden sich hier: 6.1 | 6.0 | 4.74.6 | 4.5 LTS | 4.4 4.3

Neue Extbase-Bücher braucht das Land…

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Nach bald 3 Jahren „Verzögerung“ ist es bald soweit – ich habe das schon lange geplante Extbase-Buch nun endlich fertig gestellt. Ursprünglich war geplant, das Buch mit Co-Autoren zu schreiben, aber alle potentiellen Mitstreiter haben früher oder später aufgegeben – zu langwierig und komplex schien es ihnen, sich auf dieses Projekt zu konzentrieren. Das kann ich absolut nachvollziehen – mein erstes Buch hat damals (trotz Co-Autor) auch ganze 13 Monate gebraucht und dabei war ich nahezu jeden Tag damit beschäftigt. Nun also wieder alleine und ohne Co-Autor(en) – dafür brauchte ich natürlich erst etwas Zeit. Aber nun ist es endlich soweit.

Das Buch mit dem Titel „TYPO3 Extbase: Moderne Extension-Entwicklung für TYPO3 CMS mit Extbase & Fluid“ wird voraussichtlich Ende Februar 2014 im Verlag Open Source Press veröffentlicht und kann bereits hier vorbestellt werden:

Amazon

Open Source Press

 

Das Manuskript ist bereits fertig gestellt und nun folgt noch die Qualitätssicherung mit dem Sprachlektorat und dem fachlichen Lektorat.

Hier die offizielle Ankündigung des Verlages:

Kaum eine TYPO3-Installation kommt ohne eigene Erweiterungen (Extensions) aus, die seit der Version TYPO3 CMS 4.3 mit Hilfe des von TYPO3 Flow portierten Frameworks Extbase und der Templating Engine Fluid programmiert werden. So erstellte Extensions lassen sich nicht nur in TYPO3 CMS nutzen, sondern sogar zu TYPO3 Flow bzw. TYPO3 Neos portieren.

Dieses Buch bietet Ihnen einen fundierten Einstieg in Planung und Realisierung professioneller Projekte mit Extbase und Fluid. Fortgeschrittene Entwickler profitieren von wertvollen Tipps aus der Praxis. Patrick Lobacher verbindet hier jahrelange Projekterfahrung mit seiner Expertise als Trainer und Fachbuchautor; so gelingt es ihm, seinen Lesern von Beginn an einen unmittelbaren Zugang zur komplexen Thematik zu verschaffen und theoretische Grundlagen in praxisrelevanten Szenarien zu vermitteln.

Das Werk ist vollständig neu zu TYPO3 CMS ab Version 6.2 entstanden und damit für die nächsten Releases gerüstet. Zwei herausnehmbare Cheat Sheets zu Extbase und Fluid unterstützen Entwickler bei ihrer täglichen Arbeit und machen das Buch zu einem wertvollen Begleiter bei TYPO3-Projekten jedweder Größe.

Die gedruckte Ausgabe enthält einen persönlichen Zugangs-Code, der Ihnen kostenlos Zugriff auf die Online-Ausgabe dieses Buches gewährt.

Parallel hierzu ist bei O`Reilly die 2. Auflage des Buches „Zukunftssichere TYPO3-Extensions mit Extbase und Fluid“ Ende November 2013 erschienen – eine gute Gelegenheit um beide Bücher zu vergleichen:

Open Source Press O’Reilly 
Titel TYPO3 Extbase
Moderne Extension-Entwicklung für TYPO3 CMS mit Extbase & Fluid
Zukunftssichere TYPO3-Extensions mit Extbase und Fluid
 Erscheinungstermin ca. Ende Februar 2014 28.11.2013
 Seiten ca. 350 313
 Preis 34,90 EUR
(eBook: 29,99 EUR)
39,90 EUR
(eBook: 32,00 EUR)
 Auflage Neuauflage Leicht überarbeitete 2. Auflage (Original von 2010)
Inkl. CheatSheet Ja Nein
Inkl. PDF Ja (DRM-frei) Nein (kostet 32 EUR zusätzlich)
Domänenmodell Blog (Post/Comment/Author/Tags) Angebote des Stadtjugendrings (Organisation/Alter/Person)
 Grundlagen Ja Ja
 Fortgeschrittene Themen Ja Ja
Weitere Themen wie:
AJAX
Datei-Upload
Widget-Erstellung
Bounded-Context
UriBuilder
Andere Views (RSS)
SignalSlot
Backend-Module
Property Mapper
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Nein
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Nur kurze Erwähnung
Nur kurze Erwähnung
Nur kurze Erwähnung
 Aktuell zu
TYPO3 CMS 6.2 LTS
Ja, vollständig Nahezu. Komplette Umstellung auf Namespaces und DI. Neue Features fehlen teilweise (switch ViewHelper, Template Fallback, Kurzschreibweise Validator, Validation-Verzeichnis,…) und einige Fehler in der Aktualisierung (@dontvalidate, FlashMessages, Zugriffskontrolle, …)

Sicherlich werden in den ersten beiden Januar-Wochen noch einige weitere Themen Einzug halten. Grundsätzlich dürfte aber alles enthalten sein, was für Anfänger und Fortgeschrittene im Bereich Extbase und Fluid wichtig ist.

 

Ich wünsche allen Extbase-Begeisterten einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Patrick